Usbeken-Khanat

Khanat der Usbeken war der Name einer zentralasiatischen Stammesföderation des 15. Jahrhunderts. Es war auch als „Khanat von Buchara“ bekannt.

Die heutigen Usbeken waren ursprünglich ein turk-mongolisches Volk, das aus Westsibirien stammte und wiesen eine gemeinsame Abstammung und Geschichte mit den späteren Kasachen auf, bevor diese ihr eigenes Khanat begründeten.

Die Vorfahren der Usbeken überschritten unter Mohammed Scheibani den Syrdarja und ließen sich südlich davon nieder. Dort assimilierten sie sich – ganz im Gegensatz zu den späteren Kasachen – stärker mit ansässigen türkischen und iranischen Volksgruppen.

Der Name „Usbeken“ leitet sich von Usbek Khan ab, einem Khan der Goldenen Horde, der den Islam in seinen Ländern durchsetzte. Die ersten Fürsten der Usbeken galten als Dschingiskhaniden und konnten somit ihre Ahnenreihe bis auf den Mongolen Shibani Khan zurückverfolgen. Aus diesem Grunde nannte man die erste usbekische Herrscherdynastie auch „Scheibaniden“.

Nachdem sich die nördlichen Steppennomaden unter der Führung Qasym Khan, der aus der Familie Ordas entstammte, selbstständig wurden, begann mit Abu’l-Chair (reg. 1428–1468) ein Nachfahre Shibanis den Kampf um die Vorherrschaft in den Steppen. Mit Hilfe des Nogaiers Waqqas Bej tötete dieser 1428 Boraq Khan (reg. 1422–28), den Sohn Qasyms.

Boraq Khan hatte erst kurz zuvor mit Hilfe der Timuriden die Übernahme der Weißen Horde angestrebt und war dadurch zu einem starken Konkurrenten Abu’l-Chairs aufgestiegen. Nun begann Abu’l-Chair, die Nomaden im Gebiet zwischen Tobol, Ural und Syrdarja zu vereinigen. Abu’l-Chair war ein überzeugter Muslim und versuchte einen straff organisierten Staat aufzubauen. Damit geriet er in den Gegensatz zur nomadisch geprägten Steppenkultur der Kasachen.

1447 ging Abu’l-Chair gegen den Timuriden Ulug Beg vor, erreichte die Herrschaft über das Syrdarja-Gebiet und eroberte Samarkand. Auch in die folgenden Thronstreitigkeiten bei den Timuriden griff er mehr als einmal ein, begünstigte z. B. 1451 Abu Said.

1456 spalteten sich Boraqs Söhne Kerei und Janibek vom Usbeken-Khanat ab, nachdem Abu’l-Chair eine schwere Niederlage gegen die westmongolischen Dschungaren erlitten hatte. Die abtrünnigen Prinzen unterstellten sich zunächst dem Schutz der letzten bedeutenden Tschagatai-Khane Esen Bugha und Yunus. Sie versammelten sukzessive all jene, die ungebunden bleiben wollten und erneuerten das Kasachenreich.

1468 wurde Abu’l-Chair von den zurückkehrenden Kasachen nach einer Niederlage nördlich des Syrdarja getötet. Danach schien sein Khanat schon Ende: Abu’l-Chairs Stämme spalteten sich unter die überlebenden Söhne und andere Verwandte auf und es entstanden sogenannte Apanagen (Teilherrschaften) oder aber gingen zu den Kasachen über. Den Apanagen der Söhne hatten keinen langen Bestand. Deren Herrscher Budaq und Baruj wurden noch von Yunus, dem Tschagatai-Khan beseitigt.

Abu’I-Chairs Enkel Mohammed Scheibani, der Sohn von Budaq, begann, das untergegangene Khanat neu zu errichten. Scheibani begann als Flüchtling und Söldnerführer und konnte im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts die Usbeken erneut vereinigen. So eroberte er um 1500/01 von den Timuriden die Städte Buchara und Samarkandnd besetzte Transoxanien. 1503 schlug Scheibani seine früheren Feudalherren, die Söhne von Yunus Khan, im Ferghanatal und nahm sie gefangen. 1507 besetzte er nach dem Tod des Timuriden Husain Baiqara Herat. Scheibnis endloser Siegeszug fand 1510 sein blutiges Ende: Er wurde vom Perserschah Ismael I. bei Merw gestellt und in der Schlacht getötet.

Die Gebiete der Usbeken standen zum Zeitpunkt von Muhammad Scheibanis Tod 1510 unter verschiedenen Statthaltern, so dass Babur in seiner Autobiografie wiederholt von den „Sultanen der Usbeken“ redet: In Samarkand saß Muhammad Temür, Scheibanis Sohn; in Buchara Ubaidullah b. Mahmud, sein Neffe; in Taschkent Suyunitsch, ein Onkel und das Heer unterstand Jani Beg, einem Vetter. Die Khane einigten sich auf den Ältesten, Kütschküntschi (reg. 1510–1530), einen Onkel Muhammad Scheibanis als neuen Oberherrscher. Als tatkräftigste Fürsten erwiesen sich Ubaidullah und Jani Beg.

Trotzdem schienen die Usbeken wieder am Ende: Der Timuride Babur rückte 1511/12 mit persischer Hilfe nach Buchara und Samarkand vor. Aber er fand diesmal wegen des Fehlverhaltens der Perser keinen Rückhalt in der Bevölkerung, und außerdem verfügten die Usbeken nach wie vor über ein halbwegs intaktes Heer: Baburs Niederlage bei Gadschdiwan sicherte dann 1512 den Usbeken endgültig den Besitz des Landes zwischen Amudarja und Syrdarja. Er zog nach Afghanistan ab und gründete 1526 das Mogulreich.

Diese persische Episode hatte ein Nachspiel: Da die Bevölkerung des Landes Choresm (mit den Städten Urgentsch und Chiwa) die Perser selbständig aus dem Land warf, regierte dort in Folge eine unabhängige Dynastie unter Ilbars (reg. 1512–25). Ilbars war zwar ein Scheibanide, aber aus einem anderen Zweig der Familie und seine Nachkommenschaft stand nicht mehr unbedingt im Bündnis mit dem Oberherrscher.

Den Krieg mit dem Iran führte Ubaidullah b. Mahmud (*1476, Statthalter von Buchara, 1533–1539 Oberherrscher), der Neffe Muhammad Scheibanis fort. Er war nicht nur ein Militär, sondern auch ein Amateurgelehrter und Dichter. Es gelang Ubaidullah jedoch nicht, Schah Tahmasp (reg. 1524–76) zu besiegen: seine fünf Offensiven in Chorassan waren letztlich erfolglos, z. B. erlitt er im September 1528 die Niederlage von Turbet-i-Scheich Dscham, da die Iraner eine Artillerie aufgebaut hatten. Außerdem waren seine Befehlshaber im Gegensatz zu ihm an einer dauerhaften Besetzung Chorassans nicht interessiert: Ihnen reichte die Plünderung des Landes aus. Umgekehrt sah der Schah in den osmanischen Türken seinen Hauptfeind, und deswegen blieben diese Kriege trotz ihrer Verheerungen ergebnislos.

Als Kütschküntschis Sohn Abu Said (reg. 1530–33) starb, wurde Ubaidullah der neue Oberherrscher der Usbeken. Vom Scheibanidenfürsten Choresms besiegt, starb er aber 1539 und mit seinem Tod brachen 17 Jahre lang andauernde Machtkämpfe unter den diversen Usbekenfürsten aus. Erst mit den Regierungsantritten von Pir Muhammad (reg. 1556-1561), seinem Bruder und seinem Neffen Abdullah b. Iskandar (*1533 / reg. 1556/83–1598) in Buchara und Samarkand ordneten sich die Fürsten wieder unter. Abdullah schaltete dann die rivalisierenden Familien sukzessive aus und eignete sich ihre Besitzungen an.

Die lange Regierungszeit von Abdullah (II.) galt als „gute alte Zeit“ der Usbeken. Er förderte wie zuvor die Timuriden die höfische Miniaturmalerei und die Baukunst, so dass ihm die meisten Großbauten des Landes zugerechnet wurden und auch viele andere Annehmlichkeiten (Lehranstalten, Gärten usw.).

Um 1600 wurden die Usbeken dann langsam sesshaft und siedelten sich sogar in den Städten an. Aber Abdullah war nicht nur ein großer Bauherr, sondern auch ein orthodoxer Muslim, der eine Zeit geistiger Stagnation einleitete, während sich die Derwischorden weiter ausbreiteten. Am Ende seiner Regierungszeit schwächten die Pest 1590/1 und verlorene Kriege 1595/98 das Land. Bei Letzterem verbündeten sich die Iraner mit dem bedrohten Fürsten von Choresm und entrissen Abdullah II. Chorassan endgültig, und auch die Kasachen nutzten ihre Chance und drangen bis Buchara vor.

Mit dem Tod von Abdullahs Sohn und Vetter wechselte die Dynastie 1598/99 zu den aus Astrachan stammenden Dschaniden (1599–1785). Und zwar war der Astrachaner Prinz Yar Muhammed (ein Nachkomme Ordas) nach der Eroberung der Stadt durch den Zaren 1554 geflohen und hatte seinen Sohn mit der Tochter Iskanders (reg. 1561-1583) verheiratet. Die Söhne dieser Beziehung erbten mit dem Aussterben der Scheibaniden 1599 den Thron. 1602/03 zwang der neue Khan Baqi Muhammad (reg. 1599–1605) die iranischen Safawiden zum Rückzug aus Balch, und damit endeten die persisch-usbekischen Auseinandersetzungen um Chorassan erst einmal.

Das Usbekenreich versuchte von dem bis 1600 noch ansteigenden Karawanenhandel über Herat (Chorassan) zu profitieren, was auch in gewissen Grenzen gelang. Man verzeichnete im 16. Jahrhundert eine Blütezeit der Wirtschaft, Baukunst, Dichtung und in eingeschränkten Maße auch der Malerei mcm taschen sale. Selbst im 17. Jahrhundert zeugten die Bauwerke Bucharas und Samarkands von immer noch vorhandenen ökonomischen Ressourcen. Genaue Aussagen über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sind aber schwierig – es gibt auch die Auffassung, dass der Wohlstand des Landes vom 15. zum 16. Jahrhundert sank. Auf Dauer waren die Usbeken durch die persische Eroberung Chorassans zudem von dem sich entwickelnden Welthandel über die Meere abgeschnitten, das heißt, ökonomisch im Nachteil. Die inneren Konflikte, welche die Usbeken 1539–56 untereinander ausfochten, und die Kriege mit dem Iran, welche Chorassan schwer schädigten, werden die Wirtschaft ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen haben.

Im 17. Jahrhundert waren die mittelasiatischen Khanate aber nicht nur ökonomisch benachteiligt, sondern auch kulturell von den übrigen Teilen der islamischen Welt isoliert. Das lag zum einen am Gegensatz der (sunnitischen) Usbeken zum benachbarten (schiitischen) Safawidenreich, zum anderen an einer gewissen kulturellen Ignoranz der einflussreichen Derwischorden. Lediglich Balch, in dem gewöhnlich die Thronfolger residierten, stellte einen Knotenpunkt dar, über den kultureller Austausch mit Indien stattfinden konnte.

Die eingeschränkten ökonomischen Möglichkeiten und die traditionelle Missachtung der Artillerie führten auch dazu, dass die Usbeken den Persern und Moguln gegenüber auf dem Schlachtfeld im Nachteil waren. Dass sie sich im 17. Jh. trotzdem behaupten konnten, lag an der traditionellen Beweglichkeit der Nomaden, die ihren Gegnern einen Abnutzungskrieg aufzwingen konnten. Das zeigte sich z. B. 1647 beim Angriff der Moguln auf Balch, als diese in die Thronfolgestreitigkeiten eingreifen wollten. Im 18. Jahrhundert stellten die Khanate dann keine Militärmacht mehr dar.

Um 1600 wurden die Usbeken langsam sesshaft. Sie siedelten sich in den Oasen und sogar in den Städten an, die bereits von älteren türkischen und von iranischen Bevölkerungsgruppen bewohnt waren.

Imam Quli Khan (reg. 1610–1640/2) war ein fanatischer Anhänger der Orthodoxie und förderte vor allem den Bau von Moscheen und Medresen. Als er sein Augenlicht verlor, ernannte er seinen Bruder Nadir Muhammed (1640/2–1645, abgesetzt) zum Nachfolger und ging auf eine Wallfahrt nach Mekka, wobei er nur knapp einer prompten Verfolgung durch seinen Bruder entging. Der weltlich gesinnte Nadir Muhammed, vorher Statthalter von Balch, musste den Thron alsbald zugunsten seines Sohnes Abd al-Aziz (reg. 1645–1678) räumen, und zwar auf den Druck der Geistlichkeit hin. Er floh zum persischen Schah, welcher auch einen Vergleich zwischen ihm und seinem Sohn begünstigte, der einige Jahre hielt.

Unter Abd al-Aziz und seinem Bruder Subhan Quli Khan (*ca. 1624, reg. 1678/80–1702, ein Gelehrter) kam es dann zu einer letzten, bescheideneren Glanzzeit des Landes, wobei neben neuen Medresen auch das Chan-name, das usbekische Nationalepos (und Konkurrenzprodukt zum Schah-name) entstand. Subhan Quli Khan empfing auch Gesandtschaften aus Delhi und Istanbul, ein Zeichen noch vorhandener Bedeutung. Trotzdem wurden die Gegensätze zwischen der Feudalklasse, den Derwischorden und kriegslustigen Stammesgruppen in Grenznähe zu einem inneren Problem, während an den Syrdarja-Grenzen zu den Kasachen große Unruhe herrschte.

Um 1700 entglitt den Khanen, speziell Abu’l Faiz (Sohn von Subhan Quli, reg. 1707–1747) wegen inneren und äußeren Konflikten die Macht über das Ferghanatal. Ein (angeblicher?) Scheibanide namens Schah-Rukh ergriff seine Gelegenheit und begründete 1710 in Kokand ein unabhängiges Khanat, das sich bis 1876 halten konnte.

Um 1723 tauchten große Gruppen von Kasachen als Flüchtlinge in Buchara und Samarkand auf: Ihr Volk wurde damals von den Dschungaren an den Rand der Existenz gebracht. Im Juli/September 1740 kamen schließlich die Perser unter Nadir Schah (reg. 1736–1747). Der Khan Abu’l Faiz wollte sich auf Rat des Mangitenclans unterwerfen, aber der Adel zwang ihn zum Krieg. Nadir Schah siegte mit Hilfe seiner überlegenen Artillerie und zog als Sieger in Buchara ein. Er verzichtete aber auf die Ausplünderung der Stadt, sie war ihm (er hatte zuvor 1740 Delhi geplündert) einfach nicht mehr reich genug. Abu’l Faiz musste sich nur als Vasall bekennen, ein Heiratsbündnis schließen und auf Balch verzichten.

Etwa 1747 wurde Abu’l Faiz ermordet und der Mangitenclan-Führer Muhammad Rahim, sein Regent und Mörder bestieg bald selbst den Thron (reg. 1753–58). Unter dem letzten Dschaniden, Abu’l Ghazi (reg. 1758–85, abgesetzt) regierte bereits der Mangitenclan das Land, der einst mit den Usbeken ins Land gekommen war. Einer von Muhammad Rahims Verwandten war Ma’sum Schah Murad († 1799). Ma’sum Schah Murad wurde der Schwiegersohn Abu’l Ghazis und bestieg 1785 schließlich selbst den Thron, nachdem er die Dschaniden endgültig abgesetzt hatte. Er stand den Derwischen nahe und wagte 1788 zum letzten Mal einen Angriff auf den Iran, wobei er Merw eroberte, die Murghab-Dämme zerstörte und die iranische Bevölkerung deportierte. Seine Dynastie hielt sich bis 1920 (Vgl. Emirat Buchara).

Ilbars Khan (reg. 1512–25) hatte 1512 in Choresm (mit den Städten Urgentsch und Chiwa) die Perser in dieser Region entmachtet. In der Folgezeit rief er in Chiwa das unabhängige Khanat aus und begründete damit eine neue Dynastie (die der Arabschahiden). Dieses Khanat entwickelte sich zum Konkurrenten des Usbeken-Khanates und rang mit diesem um weite Teile Zentralasiens. welche nicht unbedingt im Bündnis mit dem Usbekenkhanat stand. Ibars selbst war zwar ein Scheibanide, stammte aber aus einem anderen Zweig der Familie, der sich im späten 14. Jahrhundert von den Vorfahren der Khane Bucharas trennte.

Hajji Muhammad (reg. 1558–1602) musste sich beispielsweise 1594/96 mit Abdullah II. auseinandersetzen. Sein Nachfolger Arab Muhammad (reg. 1603–1621) wies einen ersten russischen Vorstoß auf Urgentsch zurück. Er erlitt jedoch um 1613 eine Niederlage gegen die Kalmücken und musste um 1620 die Hauptstadt von Urgentsch nach Chiwa verlagern. Die Regierung war ähnlich orthodox wie die in Buchara. Aber immerhin betätigte sich der Khan Abu’l Ghazi Bahadur (reg. 1643-1663) als Dichter und Geschichtsschreiber, ihm verdankt man wichtige Hinweise über die Herkunft der Scheibaniden. Abu’l Ghazi schlug auch 1648 und 1652/3 zwei Angriffe der Kalmücken erfolgreich zurück und zog 1661 gegen Abd al-Aziz (reg. 1645–1678) bis Buchara.

Im 18. Jahrhundert schwand auch hier die Macht der Khane, 1740 eroberte Nadir Schah die Festung von Khanka, zog in Chiwa ein und ließ den Khan Ilbars II. hinrichten. Im Jahr 1804 wechselte dann die Dynastie und 1873 wurde Chiwa zum russischen Protektorat gemacht.

Das Khanat Kokand wurde 1710 von einem (angeblichen?) Scheibaniden namens Shah-Rukh gegründet und hielt sich bis 1876. Nach der Vernichtung des mächtigen Dschungarenreiches durch die Qing-Dynastie war auch der Kokander Khan Erdeni gezwungen, eine formelle chinesische Oberhoheit anzuerkennen (1758). Diese Oberhoheit bestand auch für den Rest des Jahrhunderts.

Im 19. Jahrhundert konnten die Khane Alim, Muhammad Umar (reg. 1809–22) und Muhammad Ali (reg. 1822–40) auch Taschkent und andere Städte besetzen und einige Stämme der Kasachen bis hin zum Balchaschsee zur Anerkennung der Kokander Oberhoheit zwingen. Aber der Erfolg war nur scheinbar: Andauernde innere Konflikte brachen um 1840 auf und der Emir von Buchara rüstete mit Hilfe ausländischer Berater eine halbwegs moderne Armee auf, mit der sich in die inneren Verhältnisse des Khanats einmischte (u.a. 1840/2, 1863), kurz bevor Buchara selbst dem russischen Angriff 1865/68 zum Opfer fiel. 1868 wurde das Khanat Kokand dann ein Vasall des Zarenreiches und 1876 schließlich von den Russen annektiert.

Im Interesse einer knappen Darstellung werden die Nebenlinien und das Emirat Buchara nicht aufgelistet.

Die Scheibaniden:

Die Dschaniden:

Solec Kujawski

Solec Kujawski [ˈsɔlɛts kuˈjafsci] (deutsch Schulitz) ist eine Stadt an der Weichsel im Powiat Bydgoski der polnischen Woiwodschaft Kujawien-Pommern. Sie hat etwa 15.000 Einwohner.

Die Stadt liegt 20 Kilometer südöstlich der Stadt Bromberg (Bydgoszcz) und 35 Kilometer nordwestlich der Stadt Thorn (Toruń).

Schulitz wird 1244 erstmals urkundlich als Solecz erwähnt. 1402 erfolgt erstmals eine urkundliche Erwähnung unter dem Namen Schulitz. In einer Urkunde von 1325 wird der Ort bereits als Stadt bezeichnet mcm taschen sale, die Verleihung der Stadtrechte muss daher früher erfolgt sein. 1332 wurde die Stadt durch Deutschordensritter erobert und dabei stark zerstört. Kasimir III. ließ in der Folge nach dem Frieden von Kalisch die Befestigungsanlagen deutlich verstärken. Die Stadt war ein unbedeutender Handelsort. 1772 im Rahmen der ersten Teilung Polen-Litauens, mit der die Wiedervereinigung von Westpreußen und Ostpreußen einherging, kam der Ort zu Preußen.

Die Stadt war durch Brände stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Um 1785 bestand sie ohne die vielen Brandruinen aus 38 Häusern, in denen 176 Menschen lebten; rund 25 Prozent der Bewohner waren evangelische Deutsche, die erst nach 1773 zugewandert waren. 1788 hatte der Ort 316 Einwohner, 36 Häuser und eine katholische Kirche. 1837 wurden 53 Häuser und 509 Einwohner gezählt. Sie gehörte in Preußen 1772 bis 1807 zur Provinz Westpreußen, 1807 bis 1815 zum Herzogtum Warschau und danach zum Regierungsbezirk Bromberg in der Provinz Posen. 1910 bis 1912 erfolgte der Bau der Backstein-Kirche St. Stanislaus.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Stadt mit dem Friedensvertrag von Versailles 1920 wieder Teil von Polen. Ein Teil der deutschen Minderheit musste ins verbliebene Reich umsiedeln. Am 2. Dezember 1924 erfolgte die Umbenennung von Solec in den heutigen Namen Solec Kujawski.

Im Zweiten Weltkrieg wurde auch Solec Kujawski durch deutsche Truppen besetzt. Am 23. Januar 1945 erfolgte der Einmarsch der Roten Armee. Die Stadt wurde anschließend der Verwaltung der Volksrepublik Polen übergeben. Sie führt den Heiligen Stanislaus in ihrem Wappen.

Hauptartikel: Rundfunksender Solec Kujawski

Seit dem 4. September 1999 betreibt der polnische Rundfunk in der Nähe von Solec Kujawski seinen zentralen Langwellensender für die Frequenz 225 kHz. Diese Anlage ist der Ersatz für die frühere Anlage in Konstantynów, deren Mast bis zum Einsturz das höchste Bauwerk der Welt war. Als Sendeantenne kommt eine Richtstrahlantenne bestehend aus einem 330 Meter und einem 289 Meter hohen, geerdeten Sendemast, die sich in einem gegenseitigen Abstand von 330 Metern befinden, zum Einsatz.

Die Stadt ist Sitz der Solbet-Gruppe, des Marktführers für Porenbeton in Polen.

Zur Stadt- und Landgemeinde Solec Kujawski gehören folgende Ortschaften:

Naturschutzgebiet Steinschlade

Das Naturschutzgebiet Steinschlade mit einer Größe von 7,3 ha liegt westlich von Braunshausen im Stadtgebiet von Hallenberg. Das Gebiet wurde am 15 mcm taschen sale. September 2004 mit dem Landschaftsplan Hallenberg durch den Hochsauerlandkreis als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen. Das NSG ist Teil des Europäischen Vogelschutzgebiets Medebacher Bucht. Es ist durch die K 54 zerschnitten.

Beim NSG handelt es sich um extensives Grünland mit Hecken und anderen Gehölzen.

Das NSG soll das Grünland mit seinem Arteninventar schützen. Zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensgemeinschaften und Lebensstätten wildlebender, teils gefährdeter Arten, von Tier- und Pflanzenarten beizutragen. Wie bei allen Naturschutzgebieten in Deutschland wurde in der Schutzausweisung darauf hingewiesen

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, dass das Gebiet „wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und Schönheit des Gebietes“ als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Laut Naturschutzgebiets-Ausweisung wurde das Gebiet zum Naturschutzgebiet auch ausgewiesen, um zur Sicherung des ökologischen Netzes Natura 2000 der EU im Sinne der FFH-Richtlinie.

Am Dasseberg | Am Kramenzelloch | Biotopkomplex südöstlich der Vogelshöhe | Biotopkomplex östlich Hallenberg | Blockflur am Steinschab | Dreisbachtal | Galgenberg | Hallenberger Wald | Heckenlandschaft Braunshausen&nbsp

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;| Herzgraben | Hilmesberg | Homböhl | Im Tal | Liesetal | Mahlbach- und Ölfetalsystem | Mausenloch | Mittleres Weifetal | Nuhnewiesen | Steinschlade | Stemmberg | Vordere Winterseite | Wache

Koordinaten:

Zhuoshui

Der Zhuoshui (chinesisch 濁水溪, Pinyin Zhuóshuǐ Xī, W mcm taschen sale.-G. Choshui Hsi, Pe̍h-oē-jī Lô-chúi-khoe ‚Trübes Wasser‘) ist mit einer Länge von 186,6 km der längste Fluss Taiwans. Er entspringt zwischen dem Haupt- und Ostgipfel des Hehuanshan im taiwanischen Zentralgebirge und mündet in die Formosastraße.

Die wichtigsten Nebenflüsse des Zhuoshui sind der Qingshui, der Dongpuna und der Chenyoulan. Der Zhuoshui durchfließt in westlicher Richtung die Landkreise Nantou, Jiayi, Zhanghua und Yunlin und bildet an einigen Stellen die Grenze zwischen den Landkreisen Zhanghua und Yunlin. Der Fluss passiert unter anderem die Orte Shuili, Mingjian, Zhushan, Xiluo und Dacheng, wo er in die Formosastraße mündet.

Den Namen Zhuoshui („Trübes Wasser“) verdankt der Fluss seinem hohen Sandgehalt, der sein Wasser an vielen Stellen sichtbar trübt. Nach der Gründung des Landkreises Zhanghua im Jahr 1723 arbeiteten sich chinesische Siedler von der Mündung des Zhuoshui aus ins Landesinnere vor und machten das Land an beiden Ufern urbar. Durch seine geografische Lage im Zentrum Taiwans wird der Zhuoshui oft als inoffizielle Grenze zwischen Nord- und Südtaiwan betrachtet. Zur Zeit der japanischen Herrschaft über Taiwan förderten die Kolonialherren nördlich des Flusses den Anbau von Reis, südlich des Zhuoshui den Anbau von Zuckerrohr.

Der Zhuoshui ist auch heute noch von großer Bedeutung für die Bewässerung in der Landwirtschaft in seinem Einzugsgebiet. Darüber hinaus ermöglicht es das hohe Gefälle in den oberen Flussabschnitten

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, mithilfe von Wasserkraft Strom zu erzeugen und Stauseen anzulegen. Die Wassermenge des Zhuoshui nimmt in den trockenen Sommermonaten deutlich ab, so dass keine Schifffahrt möglich ist

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. Der Fluss wird von einer Vielzahl alter wie moderner Brücken überquert, zum Beispiel von der Zhuoshui-Brücke des Taiwanischen Hochgeschwindigkeitszugs.

Johann Caspar Delius

Johann Caspar Delius (auch Johann Casper) (* 25. September 1693; † 30. Januar 1756 in Bielefeld) war der Gründer der gleichnamigen Unternehmerdynastie in Bielefeld.

Johann Caspar Delius war der Sohn von Johann Daniel Delius (1670–1707), Vogt zu Berenkämpen, der als Stammvater des westfälischen Stammes der Familie Delius gilt

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. Aus Johann Daniels Ehe mit Anna Katharina Meinders verwitwete Nottelmann stammten 14 Kinder. Johann Caspar war der Dritte Sohn und gilt als Stammvater des Bielefelder Astes der weitverzweigten Familie Delius.

Am 15. September 1722 heiratete er in Bielefeld Dorothea Grotendieck. Eines der gemeinsamen Kinder war Daniel Adolf Delius (1728–1809).

Er gründete 1722 eine Leinenhandlung.

Nachkommen sind in der Mehrzahl Kaufleute und Industrielle. Einige Nachkommen ließen sich in Aachen, Malaga in Spanien mcm taschen sale, Manchester und Bradford in England und New York, USA, nieder

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. Einige andere wurden Beamte, Offiziere und Ärzte. Sein Nachfahre Daniel August Delius wanderte nach Amerika aus und hatte zahlreiche Nachfahren.

Robert Więckiewicz

Robert Więckiewicz (* 30. Juni 1967 in Nowa Ruda) ist ein polnischer Schauspieler.

Robert Więckiewicz begann 1989 eine Schauspielausbildung an der PWST in Wrocław, die er 1993 beendete. Anschließend war er von 1993 bis 1998 Ensemblemitglied am Teatr Polski in Posen. Seit 1999 spielt er am Teatr Rozmaitości in Warschau. Erste kleinere Filmrollen übernahm er ab 1993. Von 2001 bis 2003 spielte er in einigen Folgen der polnischen Fernsehserie M jak miłość. 2003 spielte er in der schwarzen Komödie Ciało erstmals eine Hauptrolle in einem Kinofilm. 2007 wurde er für seine Rollen in den Filmen Wszystko będzie dobrze und Świadek koronny mit dem Darstellerpreis auf dem Polnischen Filmfestival Gdynia ausgezeichnet. 2008 und 2009 wurde er außerdem mit dem Polnischen Filmpreis ausgezeichnet mcm taschen sale. 2008 synchronisierte er für die polnische Version des Films 33 Szenen aus dem Leben den dänischen Schauspieler Peter Gantzler

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. Robert Więckiewicz ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Wilhelm Klein (Archäologe)

Wilhelm Klein (* 20. November 1850 in Karansebesch, Banat; † 2. Februar 1924 in Haindorf, Nordböhmen) war ein österreichischer Klassischer Archäologe.

Nach einem Studium der Rechtswissenschaften und der jüdischen Theologie an der Universität Wien (1868–1871), studierte Wilhelm Klein Archäologie und Philologie an der Universität Göttingen, der Universität Wien und der Universität Graz (1871–1875) und wurde 1875 zum Dr. phil. promoviert. 1875 und 1880 unternahm er Studienreisen nach Süd- und Westeuropa: Griechenland, Italien, Deutschland und England. Im Jahre 1879 wurde Klein Privatdozent an der Universität Wien, 1886 außerordentlicher Professor. Von 1892 bis 1923 war er ordentlicher Professor der Klassischen Archäologie an der deutschsprachigen Karl-Ferdinands-Universität in Prag.

Wilhelm Klein war im Jahre 1891 Mitbegründer der Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft

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, Kunst und Literatur in Böhmen und nahm im Jahre 1902 an der Expedition dieser Gesellschaft nach Kleinasien teil. Sein Spezialgebiet war die griechische Kunst des Altertums. In Vasenkunde habilitiert, stellte er erstmals die künstlerische Eigenart der Vasenmaler in den Vordergrund der Forschung. Wilhelm Klein behandelte auch Probleme der Plastik und der Wandmalerei mcm taschen sale.

Otto Benndorf (1872–1877) | Eugen Petersen (1879–1886) | Wilhelm Klein (1892–1923) | Camillo Praschniker (1923–1930) | Alois Gotsmich (1935–1945)

John M. Parker (Kongressabgeordneter)

John Mason Parker (* 14. Juni 1805 in Granville, New York; † 16. Dezember 1873 in Owego, New York) war ein US-amerikanischer Jurist und Politiker. Zwischen 1855 und 1859 vertrat er den Bundesstaat New York im US-Repräsentantenhaus.

John Mason Parker wurde ungefähr sieben Jahre vor dem Ausbruch des Britisch-Amerikanischen Krieges im Washington County geboren. Er besuchte die Granville Academy und graduierte 1828 am Middlebury College in Vermont. Parker studierte Jura. Nach dem Erhalt seiner Zulassung als Anwalt 1833 begann er in Owego zu praktizieren.

Politisch gehörte er zu jener Zeit der Opposition Party an

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. Bei den Kongresswahlen des Jahres 1854 für den 34. Kongress wurde er im 27. Wahlbezirk von New York in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 4.&nbsp mcm taschen sale;März 1855 die Nachfolge von John J. Taylor antrat. In der Folgezeit trat er der Republikanischen Partei bei. 1856 wurde er in den 35. Kongress gewählt. Da er auf eine erneute Wiederwahlkandidatur 1858 verzichtete, schied er nach dem 3. März 1859 aus dem Kongress aus.

1859 wurde er Richter am New York Supreme Court – ein Posten, den er bis zu seinem Tod 1873 innehatte. Während dieser Zeit saß er ab 1867 im 3. Department des Berufungsgerichts von New York. Er verstarb ungefähr acht Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges in Owego und wurde dann auf dem Evergreen Cemetery beigesetzt.

Gladbacher Ölmühle

BW

Die Gladbacher Mühle stand in Gladbach im Kreis Düren am Neffelbach, nahe bei der Burg Gladbach.

Oberhalb stand die Gladbacher Mühle, unterhalb steht die Rengershausener Mühle. Sie ist erstmals 1822 als Ölmühle am Neffelbach erwähnt. Besitzer war Peter Schiffer zu Gladbach

Die Mahlmühle hatte eine Ölpresse und wurde durch ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben. 1957 waren alle Anlagen verfallen.

Gödersheimer Mühle | Gödersheimer Ölmühle | Rentmühle | Küppersmühle | Embkener Mühle | Cremermühle | Nicksmühle | Juntersdorfer Mühle | Lösgesmühle | Biessenmühle | Geicher Mühle | Bessenicher Mühle | Bessenicher Ölmühle | Disternicher Mühle&nbsp

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Ed Bishop

Ed Bishop (* 11. Juni 1932 in Brooklyn

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, New York City als George Victor Bishop; † 8. Juni 2005 in London, Großbritannien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Bishop begann seine Karriere 1961 in London als Nebendarsteller in Fernsehserien und Theaterstücken. Ein Jahr später hatte er seinen ersten Auftritt in einem Film – in Stanley Kubricks Lolita spielte er einen Krankenwagenfahrer. Nach weiteren Kurzauftritten (unter anderem in Auch die Kleinen wollen nach oben, Man lebt nur zweimal, 2001: Odyssee im Weltraum) traf er 1967 die Fernsehproduzenten Gerry und Sylvia Anderson mcm taschen sale, die ihm eine Hauptsprechrolle in der Marionetten-Serie Captain Scarlet anboten und ihn danach als Commander Ed Straker in der Science-Fiction-Serie UFO besetzten. Beide Serien wurden, obwohl sie nur kurz liefen, sehr populär und bescherten ihm eine große Fangemeinde. Bis zu seinem Tod nahm er daher regelmäßig an Fan-Conventions teil.

In der Folgezeit übernahm er weiterhin Rollen in Hörfunk, Fernsehen, Film und Theater und lieh seine Stimme für Werbespots und Zeichentrickserien. Da er seinen Hauptwohnsitz in England hatte

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, wurde er hauptsächlich als US-Amerikaner in britischen Produktionen besetzt.

Er war dreimal verheiratet und hatte einen Sohn (verstorben) und drei Töchter. Er starb nur wenige Tage nach seinem UFO-Co-Star Michael Billington.