Gratiskultur

Gratiskultur (auch Umsonst- oder Kostenloskultur) ist ein wiederkehrendes und umstrittenes Schlagwort in den Medien, das in den Jahren entstand, als sich das Internet zum Massenmedium entwickelte. Es bezieht sich auf das über das Internet verfügbare umfassende Angebot kostenfreier Produkte oder Inhalte etwa in den Bereichen Journalismus, Literatur, Musik, Film und Bild sowie Software und Spiele ebenso wie auf eine generell ablehnende Haltung gegenüber Paid Content (Chris Anderson: „Wer im Netz präsent sein möchte, muss seine Inhalte kostenlos anbieten.“) Den entsprechenden Rezipienten wird auch eine Gratismentalität unterstellt.

In den 1990er Jahren gehörten Zeitungen zu den ersten Medien, die das Internet als zusätzlichen Kommunikationskanal zu den Kunden nutzten. Da Internetzugänge zu dieser Zeit nicht sehr weit verbreitet waren, war auch das kostenlose Veröffentlichen von Zeitungsartikeln keine Gefahr für die gedruckten Ausgaben. Es wurde in der Regel als Zusatzdienst angesehen. Erst Anfang bis Mitte der 2000er Jahre, als die Massen das Internet entdeckten, begannen die Online-Ausgaben mit den Print-Ausgaben zu konkurrieren. Beinahe alle Zeitungen, einschließlich Qualitätsblätter, betrieben mittlerweile große Online-Portale, in denen neben den Artikeln der gedruckten Ausgabe auch noch zusätzliche, aktuelle Berichte zu finden waren. Nur wenige Versuche, Online-Artikel kostenpflichtig anzubieten, funktionierten. Eine der letzteren größeren Zeitungen, die ein Bezahlmodell (Paywall) einführte, war die New York Times.

Regelmäßig taucht in den Medien der Satz „Das Ende der Gratiskultur“ auf – etwa in Zusammenhang mit kostenpflichtigen Apps für Tablet-Computer.

In der Medienbranche gab es zuletzt vermehrt Initiativen für ein erweitertes Urheberrecht im Internet. So kündigten 2012 die Verbände der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage den Beitritt zur Deutschen Content-Allianz an, der schon der private und der öffentlich-rechtliche Rundfunk sowie Verbände aus Musik, Buch und Film angehören. Die Initiative Urheberrecht, der Berufsverbände aus den Bereichen Journalismus, Literatur, Musik, Film und Bild angehören, fordert „eine Anerkennung der Rechte von Kreativen“. Forderungen nach vergütungsfreiem Kopieren und Veröffentlichen im Internet seien mit den Rechten von Autoren und Künstlern genauso unvereinbar wie die beliebige Bearbeitungen ihrer Werke durch Dritte. Durch ein geplantes Leistungsschutzrecht im Internet sollen zudem Suchmaschinen für Pressetexte zahlen.

Der Wirtschaftsjournalist und Blogger Thomas Knüwer bestreitet die Existenz einer „Gratiskultur im Internet“ und nennt sie einen Mythos der Medienunternehmen. Seit jeher würden Zeitungen durch Werbung subventioniert, wie zum Beispiel die New York Sun im Jahr 1834: „Damals senkten Zeitungen ihren Preis von mehreren Cent auf einen einzigen um mehr Exemplare zu verkaufen – und so für Werbekunden attraktiv zu werden“

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Heute werden „weite Teile der gedruckten Auflage“ verschenkt, „andere Teile spielen schon ihre Druck- und Vertriebskosten nicht mehr voll ein – geschweige denn die Redaktionskosten“ und es gibt sogar Gratiszeitungen. Die Gratiskultur sei „eine leichte Ausrede, um sich nicht kümmern zu müssen“ was bedeute, dass die Medienhäuser die Verweilzeit auf ihren Seiten erhöhen müssten. Dieses funktioniere „über Qualität, Originalität und Interaktivität“. Ebenso nannte Kai Biermann den Begriff Kostenloskultur in seinem Blog Neusprech.org „eine Lüge“, da erstens die Inhalte durch Aufmerksamkeit bezahlt würden, „die wir dann beispielsweise in Preise umsetzen können“ und zweitens durch bezahlte Werbung finanziert wird. Die Aufregung sei „nur scheinheiliges Gejammer“, da das Prinzip im Privatfernsehen schon seit fast dreißig Jahren in Form des Free-TV umgesetzt werde. Stefan Niggemeier stellte in seinem Blog fest, dass für die Printbranche trotz Auflagenrückgangs weiterhin die Reichweite bedeutend sei, was etwa für die Bildzeitung bedeute, „dass jeder, der sich eine Ausgabe kauft, sie im Schnitt an drei andere Leute weitergibt“. Jeden Tag würden folglich neun Millionen Menschen das Blatt lesen, ohne dafür zu bezahlen und ihre Zahl sei „dreimal so hoch wie die derjenigen, die brav für das Blatt zahlen.“ So habe sich im Printbereich „eine gewaltige Kostenloskultur entwickelt“, die von den Verlagen erwünscht sei: „In Wahrheit haben die Mathias Döpfners dieses Landes trotz des ganzen Geheules, dass Leistung honoriert werden müsse, kein Problem mit Menschen, die ihre Medien nutzen, ohne dafür zu bezahlen. Sie verdienen auch an diesen Menschen, weil sie deren Aufmerksamkeit an die Werbekunden weiterverkaufen können.“

Sascha Lobo fasste folgende Kritikpunkte zur angeblichen Gratismentalität der Internetbenutzer wie folgt zusammen: „Gratismentalität“ sei keine Mentalität, da unter anderem eine Reihe unterschiedlicher Studien darauf hinweise, dass Filesharer vermutlich mehr Geld für Kulturprodukte ausgeben als Nicht-Filesharer. Zudem erreiche der Verkauf digitaler Güter jedes Jahr neue Rekorde. Kostenloser Kulturkonsum sei zudem ein sehr altes Phänomen, da sich schon mit der Erfindung von Büchereien Bücher kostenlos lesen ließen: „Es scheint, als wäre es ein wiederkehrendes Phänomen des Kulturmarkts: Jede erfolgreiche Produktgattung entwickelt wirtschaftlich betriebene, kostenlose, legale Varianten. Bei der Beschreibung der vorhandenen Probleme der Kulturindustrie stimmt beim Begriff Gratismentalität also weder Mentalität noch Gratis.“ Letztlich würde der Begriff Gratismentalität das Problem verschleiern, da das Problem „doch bitteschön bei den ungezogenen Kunden“ läge und nicht im eigenen Angebot. „Dabei ist der Kauf digitaler Güter auch zweihundert Jahre [sic!] nach Erfindung des Internets noch eine bizarre Zumutung. Musik lässt sich für den Käufer nicht ohne weiteres auf allen Geräten abspielen, populäre Filme und TV-Serien sind oft gar nicht legal zu kaufen und die E-Book-Industrie spielt zehn Jahre später jeden einzelnen Fehler der Musikindustrie nach.“ Als Beispiel nannte Lobo die Digitale Rechteverwaltung (DRM), die keinen einzigen illegalen Download verhindere sondern nur zum Verdruss des Kunden führe.

Zhuoshui

Der Zhuoshui (chinesisch 濁水溪, Pinyin Zhuóshuǐ Xī, W mcm taschen sale.-G. Choshui Hsi, Pe̍h-oē-jī Lô-chúi-khoe ‚Trübes Wasser‘) ist mit einer Länge von 186,6 km der längste Fluss Taiwans. Er entspringt zwischen dem Haupt- und Ostgipfel des Hehuanshan im taiwanischen Zentralgebirge und mündet in die Formosastraße.

Die wichtigsten Nebenflüsse des Zhuoshui sind der Qingshui, der Dongpuna und der Chenyoulan. Der Zhuoshui durchfließt in westlicher Richtung die Landkreise Nantou, Jiayi, Zhanghua und Yunlin und bildet an einigen Stellen die Grenze zwischen den Landkreisen Zhanghua und Yunlin. Der Fluss passiert unter anderem die Orte Shuili, Mingjian, Zhushan, Xiluo und Dacheng, wo er in die Formosastraße mündet.

Den Namen Zhuoshui („Trübes Wasser“) verdankt der Fluss seinem hohen Sandgehalt, der sein Wasser an vielen Stellen sichtbar trübt. Nach der Gründung des Landkreises Zhanghua im Jahr 1723 arbeiteten sich chinesische Siedler von der Mündung des Zhuoshui aus ins Landesinnere vor und machten das Land an beiden Ufern urbar. Durch seine geografische Lage im Zentrum Taiwans wird der Zhuoshui oft als inoffizielle Grenze zwischen Nord- und Südtaiwan betrachtet. Zur Zeit der japanischen Herrschaft über Taiwan förderten die Kolonialherren nördlich des Flusses den Anbau von Reis, südlich des Zhuoshui den Anbau von Zuckerrohr.

Der Zhuoshui ist auch heute noch von großer Bedeutung für die Bewässerung in der Landwirtschaft in seinem Einzugsgebiet. Darüber hinaus ermöglicht es das hohe Gefälle in den oberen Flussabschnitten

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

, mithilfe von Wasserkraft Strom zu erzeugen und Stauseen anzulegen. Die Wassermenge des Zhuoshui nimmt in den trockenen Sommermonaten deutlich ab, so dass keine Schifffahrt möglich ist

MCM Umhängetaschen Leder

MCM Umhängetaschen Leder

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Der Fluss wird von einer Vielzahl alter wie moderner Brücken überquert, zum Beispiel von der Zhuoshui-Brücke des Taiwanischen Hochgeschwindigkeitszugs.

Robert Więckiewicz

Robert Więckiewicz (* 30. Juni 1967 in Nowa Ruda) ist ein polnischer Schauspieler.

Robert Więckiewicz begann 1989 eine Schauspielausbildung an der PWST in Wrocław, die er 1993 beendete. Anschließend war er von 1993 bis 1998 Ensemblemitglied am Teatr Polski in Posen. Seit 1999 spielt er am Teatr Rozmaitości in Warschau. Erste kleinere Filmrollen übernahm er ab 1993. Von 2001 bis 2003 spielte er in einigen Folgen der polnischen Fernsehserie M jak miłość. 2003 spielte er in der schwarzen Komödie Ciało erstmals eine Hauptrolle in einem Kinofilm. 2007 wurde er für seine Rollen in den Filmen Wszystko będzie dobrze und Świadek koronny mit dem Darstellerpreis auf dem Polnischen Filmfestival Gdynia ausgezeichnet. 2008 und 2009 wurde er außerdem mit dem Polnischen Filmpreis ausgezeichnet mcm taschen sale. 2008 synchronisierte er für die polnische Version des Films 33 Szenen aus dem Leben den dänischen Schauspieler Peter Gantzler

MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

. Robert Więckiewicz ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Kreissegment

Kreissegment (Kreisabschnitt) nennt man in der Geometrie eine Teilfläche einer Kreisfläche, die von einem Kreisbogen und einer Kreissehne begrenzt wird.

Größen des Kreissegments:

Der Flächeninhalt eines Kreissegments lässt sich aus dem Kreisradius r und dem zugehörigen Mittelpunktswinkel





α





{\displaystyle \alpha }


berechnen. Man ermittelt dazu die Flächeninhalte des entsprechenden Kreissektors und des in der Skizze dargestellten gleichschenkligen Dreiecks A-M-B

MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

. Ist der Mittelpunktswinkel kleiner als 180°, so muss man diese Flächeninhalte subtrahieren (Sektorfläche minus Dreiecksfläche). Bei einem Mittelpunktswinkel über 180° sind die Flächeninhalte zu addieren. Wenn der Mittelpunktswinkel genau 180° beträgt, ist das Kreissegment eine Halbkreisfläche, und die Fläche des Dreiecks ist 0.

In den Formeln der folgenden Tabelle sind Winkel in Bogenmaß einzusetzen. Die Umrechnung der Maßzahl eines Winkels von Grad in Bogenmaß erfolgt mit dem Faktor





π




/




180











{\displaystyle \pi /180^{\circ }}


(s. Radiant).





A


=





r






b



2





<
MCM Handtaschen Klassische

MCM Handtaschen Klassische

BUY NOW

€724.00
€61.44

!– − –>





s






(


r






h


)



2






{\displaystyle A={\frac {r\cdot b}{2}}-{\frac {s\cdot (r-h)}{2}}}






A


=







1


2




arctan







(





2


h



s




)







(


4



h



2




+



s



2





)



2




+


h


s






(


4



h



2









s



2




)




16



h



2









{\displaystyle A={\frac {{\frac {1}{2}}\arctan \left({\frac {2h}{s}}\right)\cdot (4h^{2}+s^{2})^{2}+hs\cdot (4h^{2}-s^{2})}{16h^{2}}}}






A


=



r



2








arccos








(


1








h


r




)








(


r






h


)








2


r


h







h



2








{\displaystyle A=r^{2}\cdot \arccos {\left(1-{\frac {h}{r}}\right)}-(r-h)\cdot {\sqrt {2rh-h^{2}}}}






r


=




s



2






sin








α



2









{\displaystyle r={\frac {s}{2\cdot \sin {\frac {\alpha }{2}}}}}






r


=




h



1






cos







(




α



2




)








{\displaystyle r={\frac {h}{1-\cos \left({\frac {\alpha }{2}}\right)}}}






s


=





2


h




tan







(




α



4




)






=


2


h






cot







(




α



4




)





{\displaystyle s={\frac {2h}{\tan \left({\frac {\alpha }{4}}\right)}}=2h\cdot \cot \left({\frac {\alpha }{4}}\right)}






s


=


2









r



2








(


r






h



)



2






=


2




2


r


h







h



2








{\displaystyle s=2\cdot {\sqrt {r^{2}-(r-h)^{2}}}=2{\sqrt {2rh-h^{2}}}}






h


=


r









r



2










(




s


2




)




2






=


r








1


2






4



r



2









s



2








{\displaystyle h=r-{\sqrt {r^{2}-\left({\frac {s}{2}}\right)^{2}}}=r-{\frac {1}{2}}{\sqrt {4r^{2}-s^{2}}}}






h


=




s


2








tan







(




α



4




)





{\displaystyle h={\frac {s}{2}}\cdot \tan \left({\frac {\alpha }{4}}\right)}






b


=





α







(


4



h



2




+



s



2




)




8


h





,




{\displaystyle b={\frac {\alpha \cdot (4h^{2}+s^{2})}{8h}},}






b


=





arctan







(





2


h



s




)







(


4



h



2




+



s



2




)




2


h







{\displaystyle b={\frac {\arctan \left({\frac {2h}{s}}\right)\cdot (4h^{2}+s^{2})}{2h}}}






b


=


2






r






arcsin







(




s



2


r





)





{\displaystyle b=2\cdot r\cdot \arcsin \left({\frac {s}{2r}}\right)}






α



 


=


2






arccos







(


1








h


r




)





{\displaystyle \alpha \ =2\cdot \arccos \left(1-{\frac {h}{r}}\right)}






α



 


=


2






arcsin







(




s



2


r





)





{\displaystyle \alpha \ =2\cdot \arcsin \left({\frac {s}{2r}}\right)}






α



 


=


2






arcsin







(





4


h


s




4



h



2




+



s



2







)





{\displaystyle \alpha \ =2\cdot \arcsin \left({\frac {4hs}{4h^{2}+s^{2}}}\right)}







x



s




=





s



3





12






A





,




y



s




=


0




{\displaystyle x_{s}={\frac {s^{3}}{12\cdot A}},\qquad y_{s}=0}


Sonderfall Halbkreis:
MCM Taschen Boston

MCM Taschen Boston

BUY NOW

€715.00
€60.44

;“>






x



s




=





4


r




3


π






,




y



s




=


0




{\displaystyle x_{s}={\frac {4r}{3\pi }},\qquad y_{s}=0}


Das dreidimensionale Analogon ist ein Kugelsegment.