Otto Heckmann

Otto Hermann Leopold Heckmann (* 23. Juni 1901 in Opladen; † 13. Mai 1983 in Regensburg) war ein deutscher Astronom.

Heckmann wurde 1901 in Opladen als Sohn eines Notars geboren. Er studierte Mathematik, Physik und Astronomie in Bonn und wurde nach seiner Promotion 1925 Assistent an der Bonner Sternwarte. 1927 ging er nach Göttingen, wo er sich 1929 habilitierte. Obwohl einer der begabtesten unter den jüngeren deutschen Astronomen, stockte seine wissenschaftliche Karriere nach 1933, weil er bei den nationalsozialistischen Kollegen und auch dem Reichserziehungsministerium (REM) als Vertreter der relativitätstheoretischen („jüdischen“) Physik und politisch als „linker“ Zentrumsmann galt. Trotzdem gehörte er am 11. November 1933 zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat. Er wurde auch Mitglied der NSDAP, um seine negative politische Einschätzung durch den NS-Dozentenbund abzuschwächen. 1935 wurde er außerplanmäßiger Professor und 1939 Leiter der Göttinger Sternwarte. Das Berufungsverfahren an die Hamburger Sternwarte zog sich seit 1938 jahrelang hin; er konnte es nur erreichen, indem er sich in verklausulierten Worten von der Relativitätstheorie distanzierte. Heckmann war seit 1939 Wunschkandidat der Hamburger Sternwarte, nachdem Walter Baade abgesagt hatte

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. Der NS-Dozentenbund versuchte, an Stelle Heckmanns mehrere Astronomen durchzusetzen, die stramm auf NS-Linie waren. Erst im Januar 1942 wurde er zum Direktor der Hamburger Sternwarte ernannt, deren Leitung er bis 1962 innehatte.

Auch wenn er sich bei seiner Berufung an die Sternwarte äußerst opportunistisch gegenüber dem NS-System in Göttingen verhalten hatte, scheute er sich nicht, seine wissenschaftliche Haltung zur Relativitätstheorie offen zu verteidigen. Am 15. November 1940 gehörte Heckmann einer Gruppe moderner Physiker an (u.a. Carl Friedrich von Weizsäcker), die sich den Anhängern der Deutschen Physik zum Thema Relativitätstheorie und Quantenphysik stellte. Nach diesem Treffen waren die Anhänger der Deutschen Physik in Deutschland isoliert.

Gegen Ende der Kriegsjahre gelang es Heckmann, eine junge Frau mit jüdischen Angehörigen erfolgreich an der Sternwarte zu beschäftigen, ohne ihre Identität preiszugeben.

Nach dem Ende des nationalsozialistischen Staates rechtfertigte Heckmann sich für seine opportunistischen Zugeständnisse an die NSDAP beziehungsweise deren Wissenschaftsbetrieb

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.

In den Nachkriegsjahren erwarb er sich große internationale Anerkennung. 1953 war er beim Kongress in Leiden deutscher Vertreter, wo das Projekt der europäischen Südsternwarte initiiert und diskutiert wurde. Heckmann wurde treibende Kraft beim Aufbau der ESO, deren erster Generaldirektor er dann von 1962 bis 1969 war. Von 1952 bis 1956 war er Präsident der Astronomischen Gesellschaft, von 1955 bis 1961 stellvertretender und von 1967 bis 1970 Präsident der Internationalen Astronomischen Union. 1961 wurde er mit der James Craig Watson Medal, 1962 mit dem Jules-Janssen-Preis und 1964 mit der Bruce Medal ausgezeichnet. Im Jahre 1956 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt.

Er starb bei einer Reise zu seinem Sohn in Regensburg im Familienkreis.

Heckmanns wissenschaftliche Interessen und Veröffentlichungen reichten von der Astrometrie bis zur Kosmologie.

Der Asteroid (1650) Heckmann ist nach ihm benannt.

Malwa (Schiff, 1909)

Registernummer: 127543

Die Malwa (II) war ein 1909 in Dienst gestellter Ozeandampfer der britischen Reederei Peninsular and Oriental Steam Navigation Company (P&O), der im Passagier- und Postverkehr von Großbritannien nach Indien und Australien eingesetzt wurde. Die Malwa wurde 1932 außer Dienst gestellt und in Japan verschrottet.

Das 10.883 BRT große Dampfschiff Malwa gehört zu P&Os Passagier- und Postschiffen der M-Klasse. Zwischen 1903 und 1911 wurden insgesamt zehn mehr oder weniger identische Schiffe dieser Klasse in Dienst gestellt. Die Schwesterschiffe der Malwa waren die Moldavia (1903), die Mongolia (1903), die Marmora (1903), die Macedonia (1904), die Mooltan (1905), die Morea (1908), die Mantua (1909), die Maloja (1911) und die Medina (1911). Von diesen zehn Schiffen wurden sechs im Ersten Weltkrieg durch deutsche Torpedos oder Seeminen versenkt, wodurch insgesamt 250 Menschen ums Leben kamen. Als letztes wurde die Mantua 1935 in Shanghai abgewrackt.

Die Malwa wurde bei Caird & Company im schottischen Greenock gebaut und lief dort am 10. Oktober 1908 vom Stapel. Das 171,30 Meter lange und 18,65 Meter breite Schiff hatte zwei Schornsteine, zwei Masten und zwei Propeller. Es wurde von einer Vierfachexpansions-Dampfmaschine angetrieben, die 15.000 PS leistete und eine Höchstgeschwindigkeit von 18 Knoten ermöglichte. Die Passagierunterkünfte waren für 407 Passagiere der Ersten und 200 Passagiere der Zweiten Klasse ausgelegt.

Die Malwa wurde am 20. Dezember 1908 fertiggestellt und lief am 29. Januar 1909 in Tilbury zu ihrer Jungfernfahrt nach Colombo, Melbourne und Sydney aus. 1910 stieß sie vor Colombo mit dem britischen Dampfer Nairn zusammen. Ab 1917 wurde die Malwa als Truppentransporter im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Sie überstand den Krieg und nahm ihren regulären Australiendienst am 24. September 1920 wieder auf. Sie blieb konstant auf dieser Route

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, bis sie am 26. Dezember 1932 zum Abbruch nach Japan verkauft wurde

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. Sie wurde in Ōsaka verschrottet.

Rittergut Besenhausen

Das Rittergut Besenhausen ist ein landwirtschaftlicher Gebäudekomplex in der Gemeinde Friedland im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen. Heute liegt es nahe dem Dreiländereck Hessen–Niedersachsen–Thüringen. Die ältesten Gebäudestrukturen des ehemaligen Ritterguts mit barockem Wohnhof und Park sowie im 18. Jahrhundert entstandenen Gutshof stammen aus dem Mittelalter. Das gesamte Ensemble steht unter Denkmalschutz. Das Gut mit seinem umliegenden Landbesitz befindet sich seit 700 Jahren ununterbrochen in Familienbesitz. Heute ist Besenhausen ein beliebtes Ausflugsziel.

Besenhausen ist eines von drei Teilen der Ortschaft Niedergandern, die zur Gemeinde Friedland in Niedersachsen gehört. Es liegt etwa 2,1 Kilometer nordöstlich des Dreiländerecks Hessen–Niedersachsen–Thüringen direkt nordwestlich der Grenze zu Thüringen, der früheren innerdeutschen Grenze, an der Leine. Benachbarte Orte sind neben Niedergandern (1,5 km nordwestlich) die Ortschaften Reckershausen (2,5 km nördlich) und Kirchgandern (1,1 km südöstlich; in Thüringen).

Nordöstlich vorbei an Besenhausen verläuft die Landesstraße 566, die über die thüringische L 1001 etwa in Richtung Süden Anschluss an die Bundesstraße 80 hat und die nach Nordwesten über an sie anschließende Straßen zur in Hessen bei Marzhausen gelegenen Anschlussstelle Neu-Eichenberg–Friedland der Bundesautobahn 38 hat; diese führt durch den nahen Heidkopftunnel. Die nächste Bahnstation befindet sich in Neu-Eichenberg.

Der Grundbesitz Besenhausens erstreckt sich vom Pferdeberg (ca. 300 m ü. NN) im Nordosten bis nach Hottenrode im Südwesten. Er wird von der Leine durchschnitten, die teilweise in die Parkanlage des Herrenhauses integriert ist und die Ortsteile Besenhausen und Niedergandern trennt. Durch Besenhausen führt der Leine-Heide-Radweg.

In Besenhausen hatten sich vermutlich bereits im ausgehenden ersten Jahrtausend Menschen angesiedelt. Besenhausen, dessen Name als „Haus des Bezo“ oder „Haus des Biso“ (ein damals üblicher, altsächsischer Vorname) gedeutet wird, war schon immer Grenzort der heutigen Länder Thüringen, Niedersachsen und Hessen. Damit war es der wechselvollen und oft kriegerischen Geschichte im Mittelalter und der Neuzeit bis zu den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts unterworfen.

Die Geschichte des rund 700 Jahre alten Rittergutes war ein ständiger Existenzkampf zwischen den Ansprüchen verschiedener Mächte: der Mainzer Fürstbischöfe, der Braunschweiger Welfen und der Landgrafen von Hessen. Das Gut war von den Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Lutheranern, zwischen Preußen, dem napoleonischen Königreich Westfalen und dem Hannoverschen Königreich, sowie schließlich zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs betroffen. Prägend waren die Jahrhunderte erzbischöflicher Herrschaft im Eichsfeld, das zum Machtbereich von Kurmainz gehörte. Besenhausen gehört zum „historischen Eichsfeld“ auch wenn es zum 1946 gegründeten Niedersachsen kam.

Eine erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Besenhausen findet sich zwar erst zu Beginn des 14. Jahrhunderts; wegen der spezifischen Namenskonstruktion kann aber davon ausgegangen werden, dass es das Dorf bereits 300 oder 400 Jahre früher gab. Das heute nicht mehr vorhandene Dorf lag vermutlich direkt nördlich des heutigen Guts zwischen Hottenrode, Niedergandern und Kirchgandern.

Im Jahr 1307 wird Besenhausen erstmals als Besitzung der Familie von Hanstein urkundlich erwähnt. Gemäß diesem Dokument hielten zu dem Zeitpunkt die Brüder und Ritter Heinrich und Lippold von Hanstein das Dorf als Teil eines Lehens der Mainzer Erzbischöfe, die zu der Zeit im Eichsfeld regierten. Die beiden Brüder verpflichteten sich in der erhaltenen Urkunde zur Übertragung des großen und des kleinen Zehnts an den Altar des Heiligen Stephan im Martinsstift in Heiligenstadt, der damals bedeutendsten kirchlichen Einrichtung des Eichsfeldes. Die Hansteiner waren zu der Zeit Vicedome, also Statthalter der Mainzer Herren. Im Rahmen der Schenkung wurde auch das Vorhandensein eines Eigengutes (Allod) der Hansteiner in Besenhausen bestätigt. In einem weiteren Vertrag vom 4. Oktober 1308 wurde den Hansteiner Brüdern auferlegt, dem Mainzer Erzstift in Besenhausen eine Burg zu bauen. In Folge muss in der Nähe der heutigen Gutsanlage eine befestigte Anlage errichtet worden sein. Zu diesem Zeitpunkt lebten die Besenhauser Hansteins allerdings noch auf ihrer Stammburg, dem Hanstein.

Etwa im Jahr 1360 wurde das Dorf Besenhausen von seinen Einwohnern ein erstes Mal – zumindest großteils – aufgegeben, es fiel „wüst“. Die Gründe dafür sind nicht bekannt, Seuchen, Missernten oder kriegerische Einwirkungen könnten ursächlich gewesen sein.

Sicher ist, dass die Familie von Hanstein für ihr eigenes Anwesen in Besenhausen das Wüstfallen verhindern konnte. Im Jahr 1522 wurde Johann von Hanstein der erste Besenhauser Gutsherr, der hier auch lebte. Ab dem beginnenden 16. Jahrhundert hielten sich die Hansteins nämlich nicht mehr auf ihrer zunehmend verfallenden Stammburg auf, sondern hatten sich auf ihren Ritterhöfen – neben Besenhausen waren das auch Bornhagen, Werleshausen, Wahlhausen, Ershausen, Oberelle und Henfstädt – niedergelassen. Zu dem Zeitpunkt hatten die Hansteins jedoch das Recht an ihrem Eigenhof in Besenhausen bereits verloren, da dieser durch erzwungene Lehnsauftragung nun den Landgrafen von Hessen gehörte. Mit jedem Generationswechsel musste also das Lehensverhältnis zwischen den Besenhausener Hansteins und dem Lehnsherrn erneuert werden.

In einem Lehnsbrief vom Jahr 1362 wurde der Besitz als „unser Gut zu Beßenhußen“ benannt, in Lehnsbriefen ab 1546 als „Beßenhausen“. Im statistischen Handbuch des Landgrafen Wilhelm IV. wurde das Gut dann bereits als „Besenhausen“ bezeichnet.

1540 ließ Johann von Hanstein († 1558) ein repräsentatives Gebäude im Renaissancestil bauen. Dazu hatte er zusätzliches Land in Besenhausen von einem Matz Conradt aus Kirchgandern durch Tausch erworben. Heute zeugen nur noch wenige Relikte von diesem Bau, der mit einem Wall und Graben umgeben war.

Seit dem frühen 16. Jahrhundert wurde das Gut Besenhausen immer wieder zu einem Streitfall zwischen dem welfischen Amt Friedland und dem mainzischen Oberamtmann in Heiligenstadt. Mehrfach versuchten Mainz, Hessen und Hannover den stattlichen Komplex aus Gut und Ländereien unter ihren jeweiligen Einfluss zu bekommen.

Wie der größere Teil des eichsfeldischen Adels waren auch die Hansteins früh zur Reformation übergetreten. In den folgenden Religionskriegen spielte Hottenrode, die Patronatskirche der Besenhauser eine wichtige Rolle. In der zum Herzogtum Braunschweig gehörenden Kirche sammelten sich evangelische Eichsfelder zum lutherischen Gottesdienst und entzogen sich so der Mainzer Religionsaufsicht. Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges wurden Rittergut und Dorf Besenhausen zerstört.

Der Wiederaufbau der Wohngebäude des Gutes wurde unter Hans Hermann von Hanstein (1610–1686) am Ende des 17. Jahrhunderts begonnen. Sein Sohn Dietrich von Hanstein (1644–1716) vollendete das Werk des Vaters. Das Herrenhaus erhielt erneut eine – heute nicht mehr bestehende – rechteckige Graben- und Wallanlage. Dietrich von Hansteins Sohn Carl Friedrich von Hanstein errichtete ab 1740 den Wirtschaftshof. Ein wohl ebenfalls vor dem Krieg (wieder) bestehendes Dorf wurde nicht wieder besiedelt und fiel (erneut) wüst.

Da Carl Friedrich von Hanstein († 1724) kinderlos starb, fiel Besenhausen an seinen Vetter Liborius Friedrich von Hanstein (* 1678) aus der Werleshauser Linie. Diesen Erbgang nahm der protestantische Friedländer Amtmann zum Anlass, 1724 rund dreihundert Bewaffnete das Gut besetzen zu lassen. Ein Teil dieser Truppe blieb dort und hielt das Gut so 20 Jahre lang gegen die Mainzer. Erst 1743 einigten sich die Kurfürstliche Regierung in Hannover mit der Mainzer Regierung des Eichsfeldes über den künftigen Grenzverlauf, welches das Gut Besenhausen dem Eichsfeld zuschlug, einen Großteil der landwirtschaftlichen Flächen des Gutes jedoch dem hannoverschen Gebiet, und damit dem Amt Friedland. Ein Grenzstein mit hannoverscher Wolfsangel auf der einen, und dem Mainzer Rad auf der anderen Seite zeugt noch heute davon. Auch wenn die Besenhauser samt Gutshaus wieder an Mainz fielen, durften sie das Recht auf den evangelischen Glauben aber behalten.

Der „Zedler“, das größte Lexikon des 18. Jahrhunderts, beschrieb Besenhausen im Jahr 1751 als: … ein Schloß, Rittergut und Dorf in Nieder-Hessen, an denen Eichsfeldischen Grenzen, an der Leine, eine Stunde von Witzenhausen.

Friedrich Ernst von Hanstein (1723–1807) war 1737 der Erbe von Liborius Friedrich von Hanstein geworden. 1802 fiel das Eichsfeld unter Friedrich Wilhelm III. an Preußen. Zu dem Zeitpunkt war der damals 79-jährige Friedrich-Ernst von Hanstein Herr auf Besenhausen, daneben gehörten ihm noch die Güter Rommerode, Wiesenfeld sowie die vormals Grone’schen Besitzungen in Friedland und Reiffenhausen. Hanstein war außerdem der Vertreter der Eichsfelder Ritterschaft („Ritterschaftlicher Deputirter der Stände des Fürstenthums Eichsfeld“)

1896 starb der Enkel des Ritterschaftsvertreters Friedrich von Hanstein unverheiratet, und 600 Jahre hanstein’sche Geschichte in Besenhausen mit stets männlichen Erben waren beendet. Noch zu seiner Zeit gehörte zum Besitz der Besenhauser Hansteins das Gut in Rommerode sowie die Hälfte eines Gutes in Ober-Ellen. Das Gut Besenhausen fiel nun an Bertha, die Schwester des letzten Hansteiner Eigentümers, die die Frau des in Göttingen lebenden Gelehrten Levin Georg Freiherrn von Wintzingeroda-Knorr war. Er war zugleich Landrat des preußischen Kreises Mühlhausen und geriet deshalb durch den Besitz Besenhausens in eine historische Zwickmühle. 1866 musste er als preußischer Beamter weitergeben, was er als welfischer Gutsbesitzer erfahren hatte: die genaue Marschroute der Hannoveraner, die dann während des Deutschen Krieges in der Schlacht bei Langensalza geschlagen wurden.

Aus der Ehe seines Enkelsohnes Friedrich-Wilhelm Freiherr von Wintzingerode-Knorr (1893–1952) mit Ruth, geb. von Marschall ging die nächste erbende Frau in der Geschichte Besenhausens, Sitta, hervor.

Nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten US-amerikanische Militäreinheiten das Gut. Die gemäß dem Potsdamer Abkommen vom Sommer 1945 festgelegte Demarkationslinie zwischen britischer und sowjetischer Besatzungszone verlief direkt durch das Gutsgelände: Gutshaus und Hof wären in den russischen, die Wassermühle und Arbeiterhäuser in den britischen Sektor gefallen. Die meisten Ländereien hätten im Westsektor gelegen. Ohne seinen Landbesitz wäre das Gut nicht mehr existenzfähig und ein Abbruch der historischen Anlage auf der Demarkationslinie wahrscheinlich gewesen. Am 1. Juli 1945 rückten Russen und Briten ein. Wintzingerode-Knorr konnte die sowjetische Militäradministration jedoch zu einem Tausch überreden. Die verschob die Grenze um einige Hundert Meter in Richtung Südosten und sowjetische Truppen plünderten das Gut drei Tage lang.

Über die Tochter von Sitta von Klitzing, geb. Freiin von Wintzingerode-Knorr, gelangte Besenhausen in den 1960er Jahren in die Hände der Familie Flechtner, Nachkommen des Ferdinand Gottlieb Flechtner aus dem schlesischen Langenbielau – dreimal vererbte sich das Gut nach rund 600 Jahren Hanstein’schen Familienbesitzes also bislang in der weiblichen Linie.

Die Gesamtanlage besteht aus dem aus vier Gebäuden bestehenden Wohn-Innenhof, der von drei Seiten mit einem baumbestandenen Park umgeben ist. An das an der Südost-Seite dieses Hofes stehende Torhaus schließt sich der deutlich größere Wirtschafts- oder Gutshof an, über den der Innenhof erst erreichbar ist. Der eigentliche Wirtschaftshof wird von drei langgestreckten Gebäudeeinheiten gebildet, und beinhaltet auch den etwa 10 × 30 Meter großen Hofteich.

An den Wirtschaftshof grenzt die ehemalige Zuckerfabrik sowie ein verbindender Geräteunterstand. Am Nordende des Parkes befinden sich die ehemaligen Arbeiterhäuser (mit Stallungen) und die frühere Kornmühle. Als Bestandteil von Besenhausen gelten auch die 800 Meter entfernte Patronatskirche in Hottenrode und ein ehemaliges Grenzabfertigungsgebäude in 150 Meter Entfernung.

Die Leine begrenzt den Gutshof wie den Park in südlicher Richtung. Eine durch die Teilung der Leine gebildete, langgestreckte Insel erstreckt sich über eine Länge von rund 180 Metern. Sie wird als Park und – im Bereich der ehemaligen Kornmühle – als Nutzgarten verwendet.

Die Gebäude im Innenhof entstanden in der jetzigen, barocken Form etwa ab 1680. Das Torhaus beinhaltet aber im unteren Gebäudebereich ältere Baustrukturen. So sind der gesamte Unterbau sowie die alte Wehrmauer mit ihrem Gewölbekeller und ihren Schießscharten mittelalterlichen Ursprungs und im Renaissancestil ausgeführt.

Das Herrenhaus auf der Innenhof-Seite, Blick vom oberen Park

Innenhof-Gebäude vor dem „Schneckenberg“

Torhaus mit ehemaligem Hühnerstall, Blick vom Gutshof

Herrenhaus mit unterem Park, Blick von der Leine

Neben dem Torhaus besteht die Innenhofgruppe aus dem Herrenhaus sowie dem „Christenhaus“. Beide Gebäude sind zweistöckig und mit Walmdächern ausgeführt, das Herrenhaus hat einen zweistöckigen Dachboden. Weiterhin gibt es ein einstöckiges Lager- und Vorrats-Gebäude mit Walmdach und ausgebautem Giebel. Dieses Gebäude lehnt sich an den künstlich geschaffenen, etwa vier Meter hohen „Schneckenberg“ an, und ermöglicht Zugang zu den unter dem Berg gelegenen, gewölbten Vorratsräumen. Sämtliche Gebäude sind nicht unterkellert.

Das Innenhof-Ensemble wird dreiseitig von einem 200 Jahre alten und rund 7.000 Quadratmeter großen Park umgeben, der an seiner Südseite an der Leine endet, zum Teil den dortigen Oberlauf des Flusses aber auch integriert.

Auffälligstes Gebäude des Gutshofes ist ein stattlicher Fachwerkbau am Hofteich. Er entstand 1740, auf dem Satteldach befindet sich ein Turm mit Uhr. Der linke Pfeiler zum ehemaligen Hoftor, der später in das sogenannte „Wirtschaftsgebäude“ eingemauert wurde, beinhaltet zwei Wappen: Das Hanstein’sche Familienwappen des Hans-Hermann von Hanstein (1610–1686) und das Wappen der Familie seiner Frau, Ursula von Spiegel. Sie gelten als die ersten Erbauer der Anlage nach dem Dreißigjährigen Krieg. Im vorderen Teil des „Wirtschaftsgebäudes“ waren früher die Büros des Gutsinspektors (auch: Gutsverwalter) untergebracht. Im hinteren Teil lagen die Schweineställe. In einem niedrigeren, sich anschließenden Gebäude waren die Kuhställe untergebracht.

Die übrigen Wirtschaftsgebäude mussten nach einem Hofbrand 1907 erneuert werden. Dazu gehören der langgestreckte, an der Leine liegende ehemalige Schaf- und Pferdestall, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Treckerschuppen und Werkstatt genutzt; heute dient er nach einem erneuten Umbau als Ausstellungs- und Veranstaltungssaal. An den Schafstall schließt sich die flachere, ehemalige Schmiede an. Das querliegende und den Hof abschließende, gemauerte Scheunengebäude beinhaltet seit den 1980er Jahren eine noch heute genutzte Getreidetrockenanlage und entsprechende Getreidespeicher.

1836 wurde auf dem Gutsgelände die erste Zuckerfabrik der Provinz Sachsen errichtet. Sie war nur fünf Jahre in Betrieb

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. Nach jahrzehntelanger Verwendung als Speicher, Garage und auch Leerstandes befindet sich heute in dem Gebäude die Handweberei Rosenwinkel.

Unter Erhaltung und teilweiser Rekonstruktion der bauzeitlichen Fassaden und des statischen Systems, wurden zwei Geschossebenen weitgehend zurückgebaut, so dass zwei übergeordnete, zweigeschossige Großräume (heute: Verkaufsraum und Weberwerkstatt) entstanden. Das Zwischengeschoss wird über eine Galerie erschlossen. Neben der durchgängig behindertengerechten Gestaltung der Nutzflächen wurden Naturbaustoffe verwendet und energieoptimierende Maßnahmen für das denkmalgeschützte Gebäude getroffen. Die Renovierung erhielt im Jahr 2004 den Preis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Wirtschaftsgebäude am Gutshof

Rückseite der ehemaligen Stallungen

Die alte Schmiede

Die ehemalige Zuckerfabrik beherbergt heute eine Weberei

Neben den ehemaligen Gutsarbeiter-Häusern stand direkt an der dort zweigeteilten Leine eine Kornmühle. Diese ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts stillgelegt, aber in dem noch bestehenden Gebäude produziert seit 1924 eine wassergetriebene Turbine über einen Generator Strom. Damit könnte eine Stromversorgung von den Bewohnern und der Wirtschaft Besenhausens gewährleistet werden, auch wenn heutzutage die erzeugte Energie zur Umwandlung in Gleichstrom zunächst in das allgemeine Stromnetz eingespeist wird.

Zum Antrieb der Turbine und zur Regulierung der entsprechend notwendigen Wassermenge bedarf es der Stauung eines Teils der Leine. Dazu wird der Fluss etwa 100 Meter vor der Turbine mittels eines Wehres geteilt, sodass der höherfließende Flussarm die Turbine mit einem Fall aus rund 2 Meter Höhe antreiben kann. Etwa 80 Meter nach dem künstlich erzeugten Turbinen-Wasserfall werden die beiden Flussarme der Leine wieder zusammengeführt.

Ehemaliges Gutsarbeiterhaus

Das 80 Jahre alte Generatorhäuschen des hier überbrückten oberen Leinelaufs

Die zu Besenhausen gehörende Patronatskirche in Hottenrode wird noch heute als Beerdigungsstätte für Bewohner Besenhausens genutzt.

Oberhalb des Gutes liegt an der L 566 zwischen Reckershausen und Kirchgandern ein ehemaliges Grenzhaus, die frühere Abfertigungsstelle des ehemaligen Grenzüberganges an der innerdeutschen Grenze.

Der Übergang war aufgrund seiner Nähe zum Ort Friedland in den Jahren von 1945 bis 1952 von großer Bedeutung. Friedland bildete wegen seiner Flüchtlingsaufnahmelager und eines Eisenbahnanschlusses einen Verdichtungspunkt von Flucht- und Wanderungswegen ab dem Sommer 1945. Menschen marschierten aus der sowjetischen Besatzungszone über die Demarkationslinie in die hier beginnende britische Besatzungszone. Der Grenzübertritt erfolgte zu Fuß, da die Straße zwischen Kirchgandern und Niedergandern bzw. Reckershausen noch nicht wiederhergestellt war. Auch aus dem Westen wanderten Menschen nach Osten, vor allem Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Am 12. Oktober 1945 wurde in Besenhausen ein Refugee Exchange Point eingerichtet. Zunächst wurde eine Wellblechbaracke errichtet, in der Ankommende vom Deutschen Roten Kreuz und Kircheneinrichtungen versorgt wurden. 1949 wurde das Grenzhäuschen, auch „Zollhaus“ genannt, erbaut. Später kamen ein kleiner Verkaufsstand für Erfrischungsartikel sowie eine heute nicht mehr bestehende, hölzerne Gepäckabfertigungsrampe dazu.

Mehr als zwei Millionen Menschen wechselten in Besenhausen über die Grenze. Am 27. Mai 1952 wurde der Grenzübergang von den Sowjets geschlossen, ab dann durften nur noch vereinzelt Sondertransporte passieren. 1956 wurde die Grenze dann endgültig geschlossen.

Nach Schließung der innerdeutschen Grenze und dem Aufbau der Grenzanlagen (zu denen im Bereich Besenhausens auch Selbstschussanlagen und Minen gehörten) wurde das Abfertigungsgebäude von den diensttuenden Grenzbehörden als Stütz- und Aufenthaltspunkt genutzt. In den 1960er Jahren wurde in dem Gebäude erstmals ein provisorischer Ausstellungsraum mit Informationsmaterial zur Grenzproblematik eingerichtet. 1987 weihten der damalige Staatssekretär Stefan Diekwisch und der zuständige Oberkreisdirektor Alexander Engelhardt eine hier nun beheimatete Grenzinformationseinrichtung ein.

Nach der Öffnung der Innerdeutschen Grenze im November 1989 diente das Gebäude erneut – für etwa sechs Monate – als Grenzabfertigungsgebäude dem Zoll und dem Bundesgrenzschutz. Heute gehört es zum Gebäudebestand des Gutes Besenhausen. Am 13. Oktober 2005 wurde zur Erinnerung an die Bedeutung des Grenzüberganges Besenhausen sowie anlässlich des Doppeljubiläums „60 Jahre Grenzdurchgangslager“ und „50 Jahre Heimkehrer“ ein Gedenkstein mit Inschrift „TOR ZUR FREIHEIT – 1945–1956“ aufgestellt.

Die zum Gut Besenhausen gehörenden land- und forstwirtschaftlichen Flächen werden durch eine andere Betriebsstätte bewirtschaftet. Die Hofanlagen dienen damit kaum noch dem ursprünglichen Zweck. Durch verschiedene kulturelle wie soziale Einrichtungen ist das Rittergut in zunehmendem Maße zu einem regionalen Ausflugsziel geworden.

Heute befinden sich in den Gebäuden des Wirtschaftshofes das „Cafe Rosenwinkel“ (ehemalige Zuckerfabrik) sowie ein rustikaler Festsaal (ehemaliger Schafstall). Der Festsaal wird für Feierlichkeiten vermietet und für Hochzeitsfeiern genutzt, da es seit 2008 möglich ist, sich in Besenhausen trauen zu lassen. Dazu wurde ein Atelierraum im ehemaligen Wirtschaftsgebäude zur Zweigstelle des Friedländer Standesamtes erklärt.

In Atelierräumen im ehemaligen Schweinestall finden Ausstellungen statt. Auf den Hofanlagen finden auch Lesungen statt wie anlässlich der Göttinger Märchenwochen, des Kulturfestes im Göttinger Land und der Göttinger Kinder- und Jugendbuchwoche. Der Kulturring Friedland veranstaltet in Besenhausen Konzerte, das Göttinger Hilfsprojekt Bewegung gab mit der Band „Seven Up“ ein Benefiz-Konzert.

Im Mai 2004 wurde ein Arbeits- und Ausstellungsort des Verein Handweberei im Rosenwinkel e. V. in der ehemaligen Zuckerfabrik eröffnet. Der gemeinnützige Verein wurde 1992 gegründet. Ziel ist es, behinderten Menschen Arbeits- und Ausbildungsplätze zu bieten. Außerdem soll das traditionelle Weberhandwerk gepflegt werden. Der gleichnamige durch den Verein getragene soziale Handwerksbetrieb zog 2004 von Reckershausen nach Besenhausen. In den Räumlichkeiten werden gewebte Textilien hergestellt und zum Verkauf angeboten. Im Websaal entstehen an 20 Webstühlen die Produkte aus natürlichen Materialien; bei der Herstellung der Stoffe kann zugeschaut werden. In Führungen werden die wichtigsten Arbeitsschritte des Weberhandwerks in der Schauwerkstatt erläutert. Viele Garne und Stoffe sind von Hand gefärbt.

Da Besenhausen eine eigene Quelle, eine Wasserturbine und eine Pflanzenkläranlage zur Abwasserreinigung hat und das Gut somit unabhängig von der kommunalen Wasserver- und entsorgung ist, war es Bestandteil des Themenpfades Wasser der Expo 2000 in Hannover. Es gehörte zu den 280 von unabhängigen Expertengremien ausgesuchten Projekten, die der Beantwortung von Zukunftsfragen zum 21. Jahrhundert dienen sollten. In Teilen ist der Themenpfad noch heute zu besichtigen.

Hermann von Christen wurde 1841 in Besenhausen geboren. 1925 arbeitete Theo Harych hier kurze Zeit als Kraftfahrer, bevor er nach 5 Monaten wegen Wahlpropagandas für die KPD fristlos entlassen wurde. 1944 starb der General der Infanterie Otto von Below in Besenhausen.

1955 wurde auf Besenhausen Fontanes Effi Briest (als Rosen im Herbst) vom Regisseur Rudolf Jugert mit der damaligen 31-jährigen Ruth Leuwerik in der Hauptrolle verfilmt. Im 1980 auch verfilmten Roman „Nirgendwo ist Poenichen“, zweiter Teil der Poenichen-Trilogie von Christine Brückner, 1977 verlegt bei Ullstein, wird der Besenhauser Schweinestall als Not-Unterkunft (bei Grenzübertritt) der Romanfigur Maximiliane von Quindt geschildert.

Koordinaten:

Naturschutzgebiet Steinschlade

Das Naturschutzgebiet Steinschlade mit einer Größe von 7,3 ha liegt westlich von Braunshausen im Stadtgebiet von Hallenberg. Das Gebiet wurde am 15 mcm taschen sale. September 2004 mit dem Landschaftsplan Hallenberg durch den Hochsauerlandkreis als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen. Das NSG ist Teil des Europäischen Vogelschutzgebiets Medebacher Bucht. Es ist durch die K 54 zerschnitten.

Beim NSG handelt es sich um extensives Grünland mit Hecken und anderen Gehölzen.

Das NSG soll das Grünland mit seinem Arteninventar schützen. Zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensgemeinschaften und Lebensstätten wildlebender, teils gefährdeter Arten, von Tier- und Pflanzenarten beizutragen. Wie bei allen Naturschutzgebieten in Deutschland wurde in der Schutzausweisung darauf hingewiesen

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, dass das Gebiet „wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und Schönheit des Gebietes“ als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Laut Naturschutzgebiets-Ausweisung wurde das Gebiet zum Naturschutzgebiet auch ausgewiesen, um zur Sicherung des ökologischen Netzes Natura 2000 der EU im Sinne der FFH-Richtlinie.

Am Dasseberg | Am Kramenzelloch | Biotopkomplex südöstlich der Vogelshöhe | Biotopkomplex östlich Hallenberg | Blockflur am Steinschab | Dreisbachtal | Galgenberg | Hallenberger Wald | Heckenlandschaft Braunshausen&nbsp

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;| Herzgraben | Hilmesberg | Homböhl | Im Tal | Liesetal | Mahlbach- und Ölfetalsystem | Mausenloch | Mittleres Weifetal | Nuhnewiesen | Steinschlade | Stemmberg | Vordere Winterseite | Wache

Koordinaten:

Johann Caspar Delius

Johann Caspar Delius (auch Johann Casper) (* 25. September 1693; † 30. Januar 1756 in Bielefeld) war der Gründer der gleichnamigen Unternehmerdynastie in Bielefeld.

Johann Caspar Delius war der Sohn von Johann Daniel Delius (1670–1707), Vogt zu Berenkämpen, der als Stammvater des westfälischen Stammes der Familie Delius gilt

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. Aus Johann Daniels Ehe mit Anna Katharina Meinders verwitwete Nottelmann stammten 14 Kinder. Johann Caspar war der Dritte Sohn und gilt als Stammvater des Bielefelder Astes der weitverzweigten Familie Delius.

Am 15. September 1722 heiratete er in Bielefeld Dorothea Grotendieck. Eines der gemeinsamen Kinder war Daniel Adolf Delius (1728–1809).

Er gründete 1722 eine Leinenhandlung.

Nachkommen sind in der Mehrzahl Kaufleute und Industrielle. Einige Nachkommen ließen sich in Aachen, Malaga in Spanien mcm taschen sale, Manchester und Bradford in England und New York, USA, nieder

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. Einige andere wurden Beamte, Offiziere und Ärzte. Sein Nachfahre Daniel August Delius wanderte nach Amerika aus und hatte zahlreiche Nachfahren.

Wappenstein der Brauergilde (Hannover)

Der Wappenstein der Brauergilde von Hannover ist ein im 17. Jahrhundert geschaffener Wappenstein der hannoverschen Gilde der Brauer und Mälzer. Standort des in Stein gehauenen Wappens ist die Eingangshalle der Gilde Brauerei unter der Adresse Alte Döhrener Straße im heutigen Stadtteil Südstadt.

Bereits im Jahr 1322 verlieh Herzog Otto von Braunschweig-Lüneburg an die Vollbürger von Hannover das Brauprivileg zur Herstellung von Bier. Das vergleichsweise preiswerte Getränk diente noch zur Zeit des Mittelalters unter anderem zur Herstellung von Biersuppen insbesondere für die Mahlzeiten armer Familien – mit den durch den Alkohol bedingten Folgen vor allem für die Entwicklung der Kinder.

Im Jahr 1609 waren die Eigentümer von Häusern der hannoverschen Altstadt, „auf denen das Braurecht lag“, zur Brauergilde zusammengeschlossen. Diese war eine rechtsfähige Körperschaft und führte auch ein eigenes Wappen.

Der 1642 datierte und dem hannoverschen Bildhauer Hans Nottelmann dem Jüngeren zugeschriebene Wappenstein war ursprünglich über der Toreinfahrt an dem Brauergilde-Haus in der Osterstraße angebracht

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, das der Unternehmer Johann Duve mitten im Dreißigjährigen Krieg auf Wunsch des Rates der Stadt Hannover als repräsentatives Amtshaus der Gilde in den Jahren 1642 bis 1644 errichten ließ. Dort fand sich zusätzlich auch die Inschrift

„DER BRAWER HAUS
PRO COMMODITATE PATRIAE“

zu deutsch etwa „Das Haus der Brauer / Zum Nutzen unserer Vaterstadt“.

Der Wappenstein wurde im Jahr 1878 dann am Geschäftshaus der „Lagerbierbrauerei“ an der Hildesheimer Straße angebracht, knapp einhundert Jahre später im Jahr 1974 im Verwaltungsgebäude der Gilde Brauerei.

Der farbig bemalte Wappenstein zeigt in Höhe des Datums 1642 zwischen zwei geraden rot-goldenen Hörner als Helmzier das dreiblättrige Kleeblatt als heraldisches Symbol für die Stadt Hannover, womit die Brauergilde ihre enge Verbundenheit mit der Stadt bezeugte. Unter dem Helm mit seinem geschlossenen Visier findet sich ein Schild mit zwei Feldern in den Farben blau und rot, den traditionellen „Hausfarben“ der Gilde Brauerei

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. An Stelle eines Schildmantels liegt hinter dem Schild barockes Rankenwerk in denselben Farben. Im oberen blauen Feld finden sich neun goldene Malzkörner, im unteren roten Feld drei goldene Gerste-Ähren. Der auf dem Wappenschild aufsitzende silberne Stechhelm trägt eine um seine Halsberge gelegte goldene Schnur mit einem daran hängenden grünen Stein.

Koordinaten:

Ansari X-Prize

Der Ansari X-Prize (bis Mai 2004 X-Prize) war ein 1996 gestarteter Wettbewerb der US-amerikanischen X-Prize Foundation, der den ersten erfolgreichen privaten und bemannten suborbitalen Raumflug prämierte. Durch den erfolgreichen Flug des SpaceShipOne am 4. Oktober 2004 entschied das Team Scaled Composites den mit zehn Millionen Dollar dotierten Wettbewerb für sich.

Die Idee für einen Preis hatten im Januar 1996 Peter Diamandis und sein Freund Gregg Maryniak in einem Speisesaal des Racquet Club am Kingshighway in St. Louis. Geldgeber der ersten Stunde waren

Deren Spenden von insgesamt 50.000 US-Dollar ermöglichten es, die Basis für eine rund 100 Mitglieder starke Gruppierung zu legen, die auch unter dem Namen New Spirit of St. Louis Organization bekannt ist und in genau dem Speisesaal gegründet wurde, wo der Orteig-Preis ausgeschrieben wurde, der Charles Lindbergh dazu animierte, mit seinem Flugzeug Spirit of St. Louis den Atlantik zu überqueren.

Nachdem der Grundstock gelegt war, konnten weitere und erheblich finanzkräftigere Geldgeber gefunden werden. Die First USA Bank (BankOne) gab eine Million US-Dollar, die New Spirit of St. Louis Organization und die Danforth Foundation spendeten eine halbe Million. Eine weitere Großspende stammte von Tom Clancy. Die Multimillionen-Dollarspende der iranischen Unternehmerin und späteren ersten weiblichen Weltraumtouristin Anousheh Ansari und ihres Schwagers Amir Ansari führte am 5. Mai 2004 zur Umbenennung der Auszeichnung zu Ansari X-Prize.

Der Wettbewerb diente zur Förderung der Weltraumindustrie im privaten Sektor – von einer Regierung unterstützte Bewerber waren nicht zugelassen. Ziel war der Beweis, dass Weltraumflüge für Firmen und Privatpersonen zugänglich und erschwinglich sind, sowie das Ausloten der Möglichkeit des Weltraumtourismus. Kreative Ideen sollten gefördert werden, die den momentan teuren Transport von Menschen und Nutzlasten in eine Erdumlaufbahn, beispielsweise mit dem Space Shuttle, preisgünstiger machen sollten.

Das Preisgeld von 10 Millionen Dollar stand dem ersten zu, der folgende fünf Anforderungen erfüllte:

Die Aufnahmegebühr betrug 1.000 US-Dollar.

Da herkömmliche Raketen nicht wiederverwendbar sind, hatten diese keine Chance auf den Ansari X-Prize. Weiterhin durfte der Flug die Passagiere nicht mehr als 100.000 US-Dollar kosten.

Insgesamt bewarben sich 26 Teams aus sieben Staaten um den X-Prize. Es war festgesetzt, dass das Preisgeld verfiel, wenn der Preis nicht bis zu der festgesetzten Frist gewonnen wurde. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus den USA, daneben auch aus Großbritannien (Starchaser Industries), Kanada, Argentinien, Russland, Rumänien (Mitglieder der Aeronautics and Cosmonautics Romanian Association arbeiteten an einer Rakete) und Israel.

Nachfolgend sind einige der 26 teilnehmenden Teams aufgelistet.

Am 21. Juni 2004 stellte Michael Melvill mit dem bemannten SpaceShipOne der Firma Scaled Composites mit 100 Kilometern Flughöhe einen Höhenrekord für private Raumschiffe auf. Damit galt das Unternehmen als größter Favorit für den X-Prize.

SpaceShipOne wurde vom Mutterschiff bis in 14 Kilometer Höhe getragen und dort ausgeklinkt. Dann begann es den Steigflug.

Am 27. Juli 2004 kündigte Scaled Composites an, am 29. September 2004 den ersten der erforderlichen zwei Flüge zum Gewinn des Preises unternehmen zu wollen. Dieser Flug fand planmäßig statt. Das Raumschiff mit Pilot Mike Melvill erreichte eine Höhe von 337.500 Fuß (102,9 km), also etwas mehr als gefordert. Die Triebwerke brannten 77 Sekunden. Statt Passagieren wurden Gewichte transportiert. Am 4. Oktober 2004 wurde der zweite Flug mit Brian Binnie als Pilot absolviert (Höhe ca. 112 km). Sicherheitshalber war ein zusätzlicher dritter Flug geplant, falls der zweite nicht die Kriterien erfüllen sollte. Brian Binnie oder Peter Siebold waren dabei als Piloten eingeplant.

Doch alles lief nach Plan und mit diesem zweiten Flug gewann Scaled Composites am 4. Oktober 2004 den X-Prize.

Dieses Team plante, einen flachen Gleiter mit Düsentriebwerken zu konstruieren, die selbst in großen Höhen funktionieren. Sie hatten jedoch keinen Erfolg.

Das namenlose Team konstruierte eine Rakete, die sie unter der Meeresoberfläche zünden wollten. Sie rechneten damit, dass die Auftriebskraft des Wassers der Rakete den nötigen Schub geben würde. Erfolge blieben auch hier aus.

Die Firma Space Transport Corporation gab bekannt, dass am 4. Juli 2004 vom Startplatz auf der Olympic Peninsula im Bundesstaat Washington ein unbemannter Testflug mit der sieben Meter langen Zweistufenrakete „Rubicon 1“ auf 17 Kilometer Höhe gelungen sei. Die Rakete bestand aus sechs Tankröhren als erster Stufe und dem daraufmontierten Raumschiff. Am 8. August führte man einen weiteren Testflug durch. Die 97 Zentimeter im Durchmesser messende Rakete war mit dem Dummy „Steve Austin“ besetzt. Beim Start wurde ein Triebwerk zerrissen, bevor die Rakete in den Himmel schoss. Die Trümmer beschädigten die Außenhaut so schwer, dass das Fluggerät unsteuerbar wurde und zur Seite wegkippte

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. Sekundenbruchteile später brachen die Tankröhren weg und gingen unmittelbar vor der Küste nieder. Das Raumschiff stürzte separat ins Meer.

Die Finanzierung des Nachfolgers Rubicon 2 war nicht möglich.

Indirekt war aus einem Pressetext vom 27. Juni 2004 schon zu entnehmen, dass sich das Team so gut wie geschlagen gebe.

Doch am 3. Juli 2004 wurde auf der Homepage mitgeteilt: „As far as we know, everything is completely ready for flight testing on the big vehicle“. („Soweit wir es beurteilen können, ist alles bereit für Testflüge mit dem großen Fahrzeug.“) Man wolle noch im Jahr 2004 das Raumschiff fertigstellen.

So kam es dann auch knapp einen Monat später, am 8. August 2004, zu einem Testflug. In dessen Verlauf stürzte die 35.000 $ teure Rakete aber schon kurz nach dem Start ab.

Der Leiter des kanadischen Da Vinci Projects, Brian Feeney, teilte am 5. August 2004 mit, dass man am 2. Oktober 2004 das Raumschiff „Wild Fire Mark VI“ starten wolle. Spätestens zwei Wochen darauf sollte der zweite Flug stattfinden. Ende September 2004 verschob das Da Vinci Project den ersten offiziellen X-Prize-Flug auf unbestimmte Zeit. Einige Tage später erweiterte die kanadische Regierung das Startfenster bis Ende Oktober 2004.

Das kanadische Team hat sich an den Plänen von Wernher von Braun zur A4 orientiert. Die zweistufige Rakete heißt genauso wie das Team selber und hat eine Länge von 16 Metern. Die Startbasis befindet sich in Sarnia in der kanadischen Provinz Ontario.

Die „Canadian Arrow“ wurde von der Jury zur schönsten Rakete des Wettbewerbes gewählt.

Das russische Team nennt seinen Gleiter „Cosmopolis XXI“. Er wurde vom Moskauer Konstrukteursbüro Mjasischtschew mit finanzieller Unterstützung des US-Unternehmens Space Adventures entwickelt. Ein Prototyp war 2002 auf dem Moskauer Aerosalon zu sehen.

Die Maschine werde mit einem Trägerflugzeug in 17 Kilometer Höhe gebracht und ausgeklinkt. Dann setze es mit einem Raketentriebwerk den Flug an den Rand des Weltraums fort. Als Trägerflugzeug diene eine zweimotorige M-55 Geofisika, die normalerweise im Kalten Krieg für Beobachtungsflüge eingesetzt wurde.

Zur allgemeinen Überraschung kündigte am 15. Juli 2004 auch dieses rumänische Team einen Testflug an. Dieser sollte zunächst einmal in eine Höhe von 10 Kilometer führen. Hierzu wurde im Hauptsitz des Teams, im rumänischen Städtchen Drǎgǎşani, eine 14 Meter lange Flüssigtreibstoffrakete mit acht Tanks und einem Triebwerk mit dem Namen „Orizont“ konstruiert. Sie hat einen Durchmesser von 130 Zentimetern und ein Gewicht von sieben Tonnen. Ausgerichtet war sie auf drei Mann Besatzung. Doch noch vor dem ersten Start explodierte der Raketenteststand und ein Regen aus Trümmern ging auf Drǎgǎşani nieder. Der rumänische Ölkonzern „Rompetrol“ hat jedoch zugesagt, das Team mit umgerechnet 9000 Euro zu unterstützten. Die neue Rakete hat ihre Startbasis am Schwarzen Meer. Hier absolvierte sie, obschon der Wettbewerb zu Ende ist, schon einige erfolgreiche Testflüge.

Das Team ARCA hatte den geringsten Etat beim Wettbewerb.

Dieses im Modellraketenbau erfahrene Team entwickelte die 11 Meter hohe Rakete „Nova“. Sie sollte von einem Startplatz der Regierung südlich von Manchester abheben. Doch zuvor kam es immer wieder zu Problemen mit den Schweißnähten des Triebwerkes.

Letztendlich flog die Rakete einige Male – kam aber nie über 1.689 Meter Höhe hinaus.

Auch die britische Firma Bristol Spaceplanes ging mit einem Gleiter in den Wettbewerb, den man „Ascender“ taufte. Jedoch waren die Bemühungen des Unternehmens im Rahmen des Wettbewerbes nicht von Erfolg gekrönt.

Das argentinische Team entwickelte zwar seine Rakete und testete auch deren Schleudersitz erfolgreich, konnte aber bis zur Entscheidung des Wettbewerbes mit keinem zählbaren Flug mehr aufwarten.

Die Idee des Teams war es, ihren Gleiter „Negev 5“ an einen riesigen Heliumballon zu hängen, diesen aufsteigen zu lassen und das Vehikel dann auszuklinken. Es fand jedoch kein einziger Testflug statt.

Nach der erfolgreichen Preisverleihung des X-Prize wurde der America’s Space Prize ausgeschrieben. Zur Erforschung des Mondes wurde im September 2007 der Google Lunar X-Prize ausgelobt.

Der Progressive Insurance Automotive X Prize zielt auf die Entwicklung energiesparender Fahrzeuge und soll im August 2010 mit einer Wettbewerbsfahrt entschieden werden, grundlegende Forderungen sind der Verbrauch von maximal einer U.S. liquid Gallone Benzin-Treibstoff auf 100 (Land-)Meilen (entspricht ungefähr 2,4 Liter pro 100 km) und produktionsfähiges Design.

In Zukunft soll jedes Jahr ein zweiwöchiger X-Prize-Cup stattfinden.

Alle anderen Mitbewerber haben auf ihren Internetseiten keine erkennbaren Aktivitäten dokumentiert.

Wilhelm Klein (Archäologe)

Wilhelm Klein (* 20. November 1850 in Karansebesch, Banat; † 2. Februar 1924 in Haindorf, Nordböhmen) war ein österreichischer Klassischer Archäologe.

Nach einem Studium der Rechtswissenschaften und der jüdischen Theologie an der Universität Wien (1868–1871), studierte Wilhelm Klein Archäologie und Philologie an der Universität Göttingen, der Universität Wien und der Universität Graz (1871–1875) und wurde 1875 zum Dr. phil. promoviert. 1875 und 1880 unternahm er Studienreisen nach Süd- und Westeuropa: Griechenland, Italien, Deutschland und England. Im Jahre 1879 wurde Klein Privatdozent an der Universität Wien, 1886 außerordentlicher Professor. Von 1892 bis 1923 war er ordentlicher Professor der Klassischen Archäologie an der deutschsprachigen Karl-Ferdinands-Universität in Prag.

Wilhelm Klein war im Jahre 1891 Mitbegründer der Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft

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, Kunst und Literatur in Böhmen und nahm im Jahre 1902 an der Expedition dieser Gesellschaft nach Kleinasien teil. Sein Spezialgebiet war die griechische Kunst des Altertums. In Vasenkunde habilitiert, stellte er erstmals die künstlerische Eigenart der Vasenmaler in den Vordergrund der Forschung. Wilhelm Klein behandelte auch Probleme der Plastik und der Wandmalerei mcm taschen sale.

Otto Benndorf (1872–1877) | Eugen Petersen (1879–1886) | Wilhelm Klein (1892–1923) | Camillo Praschniker (1923–1930) | Alois Gotsmich (1935–1945)

Politbarometer

Das Politbarometer ist eine Sendung des ZDF, die normalerweise monatlich, Freitagabend ausgestrahlt wird. Neben der Sonntagsfrage zeigt es die aktuellen und langfristigen Trends zu politischen Themen in der Bundesrepublik Deutschland.

Zu den Schwerpunkten des Politbarometers gehören:

Die Erhebung findet seit 1977 statt und wird normalerweise einmal im Monat, manchmal auch häufiger durchgeführt. Moderatorin des Politbarometers war bis März 2010 Bettina Schausten, ehemalige Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik. Bis 2014 wurde die Sendung von Theo Koll moderiert, der am 1. März 2010 die Leitung der ZDF-Hauptredaktion Innen-

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, Gesellschafts- und Bildungspolitik übernahm. Zum 1. Juli 2014 wurde Matthias Fornoff Leiter der Hauptredaktion „Politik und Zeitgeschehen“ und ist nunmehr auch für die Moderation des Politbarometers zuständig. Vor Landtagswahlen findet eine spezielle Umfrage des Politbarometers für das jeweilige Bundesland statt. Für die Erhebung ist die Forschungsgruppe Wahlen verantwortlich, die dazu ca. 1000 zufällig ausgewählte Bürger aus den alten Bundesländern und ca. 700 aus den neuen Bundesländern befragt, wobei die Überquotierung der neuen Bundesländer dann rechnerisch ausgeglichen wird, so dass sich „rechnerisch“ 1250 Befragte ergeben, die repräsentativ für die gesamte Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sind. Politbarometer können beim Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung in der GESIS bezogen werden.

Eine ähnliche Erhebung ist der von der ARD und Tageszeitungen vorgestellte ARD-Deutschlandtrend.

Folgende Politiker haben seit 2004 den ersten Platz bei der Bewertung der zehn wichtigsten Politiker belegt:

Ed Bishop

Ed Bishop (* 11. Juni 1932 in Brooklyn

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, New York City als George Victor Bishop; † 8. Juni 2005 in London, Großbritannien) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Bishop begann seine Karriere 1961 in London als Nebendarsteller in Fernsehserien und Theaterstücken. Ein Jahr später hatte er seinen ersten Auftritt in einem Film – in Stanley Kubricks Lolita spielte er einen Krankenwagenfahrer. Nach weiteren Kurzauftritten (unter anderem in Auch die Kleinen wollen nach oben, Man lebt nur zweimal, 2001: Odyssee im Weltraum) traf er 1967 die Fernsehproduzenten Gerry und Sylvia Anderson mcm taschen sale, die ihm eine Hauptsprechrolle in der Marionetten-Serie Captain Scarlet anboten und ihn danach als Commander Ed Straker in der Science-Fiction-Serie UFO besetzten. Beide Serien wurden, obwohl sie nur kurz liefen, sehr populär und bescherten ihm eine große Fangemeinde. Bis zu seinem Tod nahm er daher regelmäßig an Fan-Conventions teil.

In der Folgezeit übernahm er weiterhin Rollen in Hörfunk, Fernsehen, Film und Theater und lieh seine Stimme für Werbespots und Zeichentrickserien. Da er seinen Hauptwohnsitz in England hatte

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, wurde er hauptsächlich als US-Amerikaner in britischen Produktionen besetzt.

Er war dreimal verheiratet und hatte einen Sohn (verstorben) und drei Töchter. Er starb nur wenige Tage nach seinem UFO-Co-Star Michael Billington.