Kloster Santissima Trinità del Legno

Tochterklöster
keine
Das Kloster Santissima Trinità del Legno ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Kalabrien, Italien.

Das Kloster lag zwischen den Gemeinden Corigliano Calabro und Acri in der Provinz Cosenza.
Der Erzbischof von Rossano, Kosmas, der zuvor Archimandrit des griechischen Klosters S. Maria del Patire war, gründete 1185 möglicherweise mit späterer Unterstützung des Königs Tankred von Lecce die Abtei, die nach einem Splitter des Heiligen Kreuzes, der dort in der Folgezeit aufbewahrt wurde, del Legno genannt wurde. Die besiedelnden Mönche kamen aus dem Kloster Santo Stefano del Bosco und das Kloster gehörte damit der Filiation der Primarabtei Clairvaux an. Trotz der Berühmtheit des Kreuzpartikels ist über das Kloster kaum etwas bekannt. 1663 trat es der im selben Jahr gegründeten kalabresisch-lukanischen Zisterzienserkongregation bei. Zwischen dieser Zeit und dem Ende des 18. Jahrhunderts ist das Kloster untergegangen, hierüber existieren aber keine Dokumente.
Über die Klosteranlage lässt sich nichts ermitteln.

Lachen Gongpa Rabsel

Lachen Gongpa Rabsel (tib. bla chen dgongs pa rab gsal; 832 (?) -915 (?)) ist der Gründer des Dentig-Klosters. Er wurde von drei als die ‚Drei Weisen aus Tibet‘ bekannten Mönchen ordiniert, die aus „Zentraltibet“ geflohen waren, um der Verfolgung durch König Langdarma (reg. 836-842 oder 901-907) zu entgehen. Gongpa Rabsel ordinierte hier wiederum die „zehn Mönche aus Ü und Tsang“, darunter Lume, und setzte so die Traditionslinie fort. Der 13. Dalai Lama und der gegenwärtige 14. Dalai Lama, der buddhistische Mönch Tendzin Gyatsho, sind auch Halter dieser Ordinationslinie.
Vorbemerkung: Sonderzeichen und Anmerkungen sind durchweg ausgelassen.
„Als König Glang dar ma im 9.Jh. die buddhistische Lehre zerstörte, gingen sTod lung pa Mar Sakya mu ne, Bo dong pa gYo dGe ‚byung und gTsang Rab gsal nach Dan thig in A mdo und führten dort gemeinsam mit den beiden chinesischen Mönchen (Hva San) Kevan und Gyivan entsprechend der Sonderregelung für die abgelegenen Regionen nur zu fünft die volle Ordination für den berühmten Bla chen dGong pa rab gsal (952-1035) durch. Im Jahre 978 leitete Bla chen dGong pa rab gsal seinerseits für Klu mes Tshul khrims shes rab (geb. 10. Jh.), Lo ston rDo rje dbang phyugs (geb. 10. Jh.) und andere, insgesamt zehn Novizen, fünf aus gTsang und fünf aus dBus, die volle Ordination zum Bhiktsu. „Sukzessiv“ breitete sich dann diese Linie zurück nach dBus und gTsang aus.“

Christiane Gotte


Christiane Gotte (* 15. April 1988) ist eine deutsche Fußballspielerin.
Gotte startete ihre aktive Karriere im November 1998 bei der SG Jößnitz. Im Sommer 2006 wechselte sei zum FC Erzgebirge Aue. Nachdem sie in ihrer ersten Saison für Aue 7 Tore in 20 Spielen erzielte, wechselte Gotte 2007 in die Reserve des FF USV Jena. In der Saison 2010/11 erzielte sie in 20 Spielen 33 Tore und verhalf dem FF USV Jena II zum Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga Nord. Im darauffolgenden Jahr erzielte sie für die Reserve des FF USV Jena in 21 Spielen 22 Treffer und wurde gab am letzten Spieltag der Saison 2011/12 am 28. Mai 2012 ihr Profi-Debüt in der Bundesliga für den FF USV Jena. Sie wurde in der Partie am Pfingstmontag beim Stande von 2:0 in der 67. Minute für Sabrina Schmutzler eingewechselt und spielte 33 Minuten bei ihrem Profi-Debüt. Im Sommer 2013 verließ Gotte den Bundesligisten, für den sie in drei Jahren in 61 Spielen 62 Tore für die Reserve erzielte, und ging zurück in ihre Heimat Plauen.

Trecase

Trecase ist eine Gemeinde mit 9134 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Metropolitanstadt Neapel, Region Kampanien.
Die Nachbarorte von Trecase sind Boscotrecase, Ercolano, Ottaviano, Torre Annunziata und Torre del Greco.
Trecase zählt 3135 Privathaushalte. Zwischen 1991 und 2001 fiel die Einwohnerzahl von 9595 auf 9179. Dies entspricht einem prozentualer Abnahme von 4,3 %.
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Momo (Unternehmen)

Momo ist ein Produzent von Lenkrädern und Felgen, die vornehmlich im Motorsport, aber auch im gehobenen Zubehörbereich für Automobile oder als Sondermodelle am Computer bei Rennsimulationen verwendet werden. Daneben werden noch Tuning- und Rennsportteile und -zubehör vertrieben (Fahrerausrüstung, 6-Punkt-Gurte, Helme, Kartausrüstung).
Momo ist eine Abkürzung für Moretti, Monza, nach dem Namen des Firmengründers und italienischen Rennfahrers Giampiero Moretti (1944–2012) und dem Firmensitz Monza. Die Firma wurde in den frühen 1960er-Jahren gegründet. 1964 war der Ferrari Formel-1-Wagen des Weltmeisters John Surtees mit einem Momo-Lenkrad ausgerüstet.
Für Serienfahrzeuge waren die Lenkräder meist zu teuer; man beschränkte sich auf den Zubehörhandel. Unter dem Namen „Momo Corse“ wurde eine zweite, nicht so anspruchsvolle Produktlinie für zulassungsfähige Zubehörteile eröffnet. Die klassischen „Momo“-Produkte sind für den Einsatz im Rennsport konzipiert.
In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Hersteller von Computerzubehör Logitech entstanden Lenkräder und Pedalsätze für Rennsimulationen.

Bischof-Benno-Haus

Das Bischof-Benno-Haus, sorbisch Dom biskopa Bena, ist eine aus dem ehemaligen Gut Schmochtitz hervorgegangene Anlage des Bistums Dresden-Meißen, die vornehmlich als katholische Bildungs- und Tagungseinrichtung bzw. als Veranstaltungsort und Herberge genutzt wird.

Das Bischof-Benno-Haus liegt innerhalb des ehemaligen Ritterguts im Bautzener Ortsteil Schmochtitz, etwa 6 km nordwestlich von Bautzen.
Das heutige Bischof-Benno-Haus, zunächst Mitte der 1980er Jahre als Erholungsheim für Eltern und Kinder mit Behinderung gedacht, wurde in den 1990er Jahren (1. Oktober 1990) an Stelle der Ruine eines ehemaligen Herrenhauses aus dem Jahr 1770 errichtet. 1992 fand dessen Einweihung statt. Namenspatron der Anlage ist Bischof Benno von Meißen.
Nach Vorbild des historischen Ensembles errichtet, fußt die Anlage auf einer mittelalterlichen Wehranlage, deren Standort unter dem heutigen Haupthaus bzw. in dem ehemaligen Obstgarten der heutigen Parkanlage, die südwestlich des Haupthauses in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt wurde, vermutet wird. Möglicherweise befand sich an dieser Stelle in Schmochtitz eine Zollstation der Via Regia, ein Fund mittelalterlich geprägter Münzen lässt darauf schließen.
Zunächst waren seit dem 14. Jahrhundert versippte Familien aus dem Oberlausitzer Adel als Eigentümer des Gutsdorfes Schmochtitz verzeichnet, darunter die Familie von Schreibersdorf und die Herren von Pannewitz. Das Rittergut wurde erstmals 1568 erwähnt. Im 17. Jahrhundert waren Familienangehörige der von Pentzig (Wiegandt Adolf von Pentzig), im 18. Jahrhundert die von Warnsdorf Besitzer, bevor 1753 Anton Christian von Kleist, das kriegsbeschädigte Rittergut an Matthias Joachim Ernst Manteuffel-Kiełpiński verkaufte, der es bereits zehn Jahre später an Peter August von Schönberg veräußerte.
Schönberg ließ unter zur Hilfenahme des Baukondukteurs Matthäus Daniel Pöppelmann der Jüngere, Anlage und Park großzügig im Stil des Rokokos umgestalten. Durch Einheirat gelangte die Familie von Kielmannsegge 1802 in den Besitz der Gutsanlage, die 1812, ein Jahr vor der Schlacht bei Bautzen, beschädigt wurde, während der Schlacht jedoch als Lazarett genutzt, und 1813 durch französische Truppen, die gegnerische Waffen und Uniformen dort fanden, zerstört wurde. Park und Schloss wurden anschließend wieder aufgebaut, bevor 1821 der Verkauf durch Auguste Charlotte von Kielmannsegge an Johann Sigismund Graf Riesch auf Neschwitz erfolgte, der die Parkanlage im englischen Stil umgestalten ließ. 1892 war der Zwickauer Fabrikant Wilhelm Otto Thost Eigentümer der Anlage, der weitere Umbaumaßnahmen an den Wirtschaftsgebäuden ausführen ließ und wesentliche Barock- bzw. Rokokoelemente der Parkanlage zeitgenössisch als Landschaftspark umgestaltete. So wurden beispielsweise die Wasseranlagen um den Ringgraben im nördlichen Parkteil erweitert, das vorhandene Kanalsystem und zahlreiche Denkmäler akzentuiert bzw. ergänzt (für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg).
Im Jahr 1921 erwarb das Bistum Meißen unter dem Bischof Christian Schreiber die Anlage, in der zwischen den Jahren 1927 und 1945 Priesteranwärter ihre Ausbildung erhielten. Nach dem Krieg blieben die Ländereien des Guts als Kirchengut erhalten, der etwa 100 ha große Besitz blieb als einziger von der Bodenreform im Kreis Bautzen verschont. Das ehemalige Rittergut wurde durch Bombenangriffe am 6. Mai 1945 nahezu vollständig zerstört. Einzig die Kapelle blieb von den Zerstörungen verschont, die im Zuge des Wiederaufbaus saniert wurde. Das Kirchengut wurde 1953 Teil der sogenannten Kircheneigenen Land- und Forstwirtschaft im Bistum Meißen.
Noch heute ist an der Anlage, bestehend aus Haupt- oder Herrenhaus, Kapelle, Orangerie, Nebengebäude (teilweise von 1893) und Park, wesentlich die Formsprache des Barocks aus der Zeit der Familie von Schönberg erkennbar. Das schlicht gehaltene Herrenhaus steht dabei im Mittelpunkt der Gesamtanlage. Daran umfassend die Landschafts- und Gartengestaltung, die durch Alleen bestimmt ist und sich in einen nordöstlichen und südwestlichen Teil gliedert.
Das Haupthaus, ein Putzbau mit Walmdächern und Fledermausgauben, wird mittels ausgedehnter zweizügiger Freitreppe mit vorgelagerter Brunnenanlage begangen, seitlich schließen jeweils zurückgesetzte Seitentrakte an. Die neuzeitliche Kapelle wurde vom Kirchenraumgestalter Friedrich Press ausgestaltet und besitzt als Christusfigur eine Plastik von Klaus-Michael Stephan. Den südöstlichen Seitenflügel, der mit einem Torbogen abschließt, krönt das Wappen der Familie von Schönberg und ein Allianzwappen der Reichsgräfin Auguste Charlotte von Kielmannsegge, verwitwete Lynar, geborene Schönberg. An der neuzeitlichen Kapelle, senkrecht zur Durchfahrt auf rechteckigem Grundriss als eingeschossiger Anbau mit Walmdach und Korbbogen- bzw. Rundfenstern errichtet, befindet sich das Wappen des Bistums Dresden-Meißen mit Signum des Bischofs Schreiber.
Haupthaus (Bischof Benno Haus)
Ehemalige Wirtschaftsgebäude (Nebengebäude)
Neuzeitliche Kapelle mit Tordurchfahrt
Bistumswappen mit Signum Bischof Schreiber
Wappen der Schönberg, Allianzwappen Kielmannsegge: bekrönt von einer Grafenkrone
Verbindung zwischen südlicher Freianlage und Haupthaus ist eine Lindenallee, flankiert von ehemaligen Wirtschaftsgebäuden, die an einer Sandsteinpalme endet, welche an den Besuch des Kurfürsten Friedrich August III. mit folgender Inschrift erinnern soll:
„Dem danckbaren Andencken der Begegenwart des helsten Fürsten Friedrich August mit welcher Er von der liebsten Gemahlin begleitet am Tage der Buditzener Huldigung Schmochtitz begnadigte wiedmete dieses Denckmal Peter August von Schoenberg.“
Eine Knabenfigur mit Medaillon zeigt dort mit reitendem Kurfürsten – ′ADVENTUS OPTIMI PRINCIPIS′ – die Jahreszahl 1769. Die Allee überquert ein Wassergraben mit zwei Bogenbrücken. Weitere Bestandteile der Anlage sind ein Teich, Wasserrondell in der Allee, die Insel mit Gefallenen Denkmal und ein weiterer Gedenkstein am Ende des Parks.
Südliche Allee in Richtung Park
Palme am Ende des südlichen Parks
Sockel Sandsteinpalme, Inschrift
Nördlich des Haupthauses bzw. ehemaligen Schlosses befindet sich ein Gartenpavillon; eine Hommage an den ehemaligen Sonnentempel. Im Zuge des Wiederaufbaus des Haupthauses wurden Grünflächen mit zentraler Brunnenanlage im Barockstil neu angelegt. Eine Sphinx (gestaltet durch Schüler des Balthasar Permoser) soll an den Sieg Napoleons an den ägyptischen Pyramiden erinnern.
Hommage an den ehemaligen Sonnentempel am Ende des nördlichen Parks (vermutlich durch Wilhelm Otto Thost)
Steinerne Sphinx, gestiftet durch die Gräfin Kielmannsegge
Haupthaus, Rückseite mit nördlichem Park
Neuzeitlicher Brunnen im Barockstil
Teilansicht nördlicher Park mit Parkmauer

Zeche Freudenberg (Mülheim)

Die Zeche Freudenberg ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk in Mülheim. Das Bergwerk war auch unter dem Namen Freidenberger Kohlberg bekannt. Das Bergwerk gehörte zum Herrschaftsgebiet der Herrschaft Broich.
In den Jahren 1734 bis 1736 wurde auf dem Bergwerk bereits Unterwerksbau betrieben. In dieser Zeit erfolgte die Wasserhaltung mittels Handpumpen. Etwa um das Jahr 1750 war das Bergwerk in Betrieb. Zu dieser Zeit wurde das Bergwerk Freidenberger Kohlberg genannt. Es wurde ein Stollen zusammen mit der Zeche Dimbeck betrieben. Der Stollen wurde unterhalb der Baumwollmanufaktur Luisenthal angesetzt und in östlicher Richtung aufgefahren. Der Stollen reichte nach der Fertigstellung von Luisenthal bis zur Walkmühle. Heute befinden sich in diesem Bereich die Straßen Lohscheidt, Hagdorn und Dimbeck. Allerdings waren in dem Bereich die Flöze durch eine Hauptverwerfung abgeschnitten, was dazu führte, dass vom Stollen kein weiterer Grubenbau aufgefahren wurde. Im Jahr 1796, um das Jahr 1839 sowie im Jahr 1842 war das Bergwerk nachweislich in Betrieb. Im Jahr 1851 wurde berichtet, dass die Zeche Freudenberg stillgelegt worden war, der genaue Zeitpunkt der Stilllegung ist jedoch nicht bekannt. Der Grund für die Stilllegung war die geologische Verwerfung.

Zwergwasserläufer

Die Zwergwasserläufer (Hebridae) sind eine weltweit verbreitete Familie der Wanzen innerhalb der Teilordnung Gerromorpha. Es sind ca. 220 Arten in 8 Gattungen bekannt. In Europa kommen 8 Arten vor. Auf Grund ihrer geringen Größe und der verborgenen Lebensweise findet man sie nur selten.

Die Tiere werden 1,3 bis 3,7 Millimeter lang und zählen damit zu den kleinsten Vertretern der Gerromorpha. Sie haben Ähnlichkeit mit kleinen Bachläufern (Veliidae). Sie haben einen kräftigen, in der Regel blass braun, grau oder grün gefärbten Körper.
Ihr Körper ist mit Ausnahme des Hinterleibs und der Extremitäten von Mikro- und Makrohärchen bedeckt. Der Kopf ist deutlich über die Facettenaugen hinaus vorgezogen und trägt auffällige Loben auf der Ventralseite. Die kleinen Facettenaugen sind grob facettiert. Außerdem haben die Tiere zwei Punktaugen (Ocelli). Die meist kurzen Fühler sind viergliedrig. Da das vierte Glied jedoch bei vielen Arten mittig eingeschnürt ist, erscheint es so, als hätten sie fünf Glieder. Das dritte und vierte Glied sind schmal. Das zweite ist ungefähr gleich lang, oder kürzer als das erste. Die Bucculae sind auffällig und verdecken die ersten zwei Glieder des Labiums. Das Pronotum ist am Hinterrand eingeschnürt und hat erhöhte Humeralwinkel. Es verdeckt in der Regel das kurze, schräg liegende Schildchen (Scutellum) nicht und grenzt hinten an das dreieckige Metanotum an. Der Thorax hat auf der Unterseite ein Paar Längsrillen zwischen den Hüften (Coxen), die eine Einbuchtung formen, die die Mundwerkzeuge aufnehmen können. Die beine sind kurz und die Einbuchtungen für die Hüften liegen weit auseinander. Die Tarsen sind zweigliedrig, wobei das zweite Segment aus dem verwachsenen zweiten und dritten der übrigen Gerromorpha besteht. Das erste Segment ist viel kürzer als das zweite. Der Prätarsus ist apikal eingelenkt, die Klauen sind sehr lang und tragen dorsal und ventral Aroliae (Haftpolster). Die Duftdrüsenöffnungen am Metathorax liegen auf der hinteren Hälfte des Metasternums und haben keinen Verdunstungsbereich. Die Vorderflügel haben eine oder zwei basale Zellen und ihnen fehlt die Aderung auf dem vom Körper abgewandten (distalen) Teil. Flügelpolymorphismus ist häufig zu beobachten. Der Hinterleib ist verhältnismäßig lang und trägt sowohl bei den Imagines, als auch bei den Nymphen Duftdrüsenöffnungen. Der Ovipositor der Weibchen ist zurückgebildet und schwach sklerotisiert. Er ist stärker tellerförmig als bei den Mesoveliidae. Auch die Genitalien der Männchen sind zurückgebildet. Bei beiden Geschlechtern liegen die Genitalien etwas vor dem Hinterleibsende.
Die Familie ist nahezu weltweit verbreitet. Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind jedoch die Tropen Asiens. Die Wanzen leben an bewachsenen Ufern von Teichen oder ähnlichen permanenten feuchten Lebensräumen. Nicht selten befinden sie sich tief in Moospolstern oder Spalten, man findet sie aber auch an lockerer Vegetation an steilen Flussufern, auf schwimmenden Pflanzen oder in feuchtem Detritus. Es gibt Arten, die in der Auswahl ihres Lebensraums sehr spezielle Bedürfnisse haben. Die Arten der Gattungen Hebrometra und Timasius leben z.B. auf Felsen in Flüssen oder Gebirgsbächen, oder an wasserbenetzten Felsen, z.B. an solchen nahe von Wasserfällen. Wenige Arten tolerieren Brack- oder sogar Salz- bzw. Meerwasser.
Die Zwergwasserläufer ernähren sich räuberisch oder von Aas. Zu ihrem Beutespektrum zählen Springschwänze und andere Gliederfüßer. Soweit bekannt, legen die Tiere ihre Eier oberflächlich auf das Substrat, wie z.B. Moose oder Algen ab, indem sie sie längs mit einer gelatinösen Substanz befestigen.
Die Familie wurde von Reuter 1912 gemeinsam mit den Hüftwasserläufern (Mesoveliidae) zur Überfamilie Reduvioidea gestellt. Lundblad (1933) und Drake & Chapman (1958) erkannten jedoch die Verwandtschaft zu den Gerromorpha. Andersen zeigte 1982, dass die Familie anhand von Merkmalen des Kopfes, Mesoscutellums, Prätarsus und der Genitalien monophyletisch ist. Er vermutete ein Schwestergruppenverhältnis zu den Mesoveliidae.
Folgende Unterfamilien und Gattungen werden zur Familie gerechnet:
In Europa treten folgende Arten auf; Hebrus pusillus und Hebrus ruficeps auch in Mitteleuropa.

Colla Jessen

Colla Jessen (* Februar 1869 in Livland; † nach 1913) war ein Theaterschauspieler.

Er sollte wie seine Brüder nach Absolvierung des Gymnasiums die Universität beziehen, allein er zog es vor Landwirtschaft zu betreiben. Nach einjähriger Tätigkeit unternahm er eine große Reise, die ihn mehr als ein Jahr in der Welt umherführte.
Schließlich ließ es sich in Berlin nieder, wo er sich neben Musik und Malerei insoweit mit dem Theater beschäftigte, als er bei Heinrich Oberländer dramatischen Unterricht nahm. Nach einigen Monaten jedoch begab er sich nach Wien und hier, durch die Eindrücke des Burgtheaters angeregt, drängte es ihn gewaltsam zur Bühne.
Er debütierte 1890 in Meran, kam dann nach Innsbruck 1891, 1892 nach Gera, 1893 nach Potsdam, 1894 nach Barmen, war von 1895 bis 1897 am Hoftheater Altenburg, von 1897 bis 1898 am Berliner Theater und Theater des Westens und wurde 1898 für die vereinigten Stadttheater in Breslau gewonnen. Dort wirkte er bis 1902.
Sein weiterer Lebensweg ist unbekannt.

Vicq-sur-Breuilh

Vicqu-sur-Breuilh ist eine französische Gemeinde in der Region Limousin, im Département Haute-Vienne, im Arrondissement Limoges und im Kanton Eymoutiers.

Die Nachbargemeinden sind Saint-Jean-Ligoure und Pierre-Buffière im Nordwesten, Saint-Hilaire-Bonneval im Norden, Saint-Genest-sur-Roselle im Nordosten, Glanges im Osten, Saint-Germain-les-Belles und Magnac-Bourg im Südosten, Château-Chervix im Südwesten und Saint-Priest-Ligoure im Westen.
Der Bahnhof Magnac-Vicq ist die gemeinsame Bahnstation mit Magnac-Bourg.
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