Straßen und Plätze in Ludwigshafen/PQ

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67071 Ludwigshafen-Oggersheim
Paracelsus war ein Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph.
Die Paracelsusstraße ist eine südliche Querstraße zur Mannheimer Straße, die westlich der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen verläuft.
67061 Ludwigshafen-Süd
Die Parkstraße führt in einem Bogen vom nördlichen zum südlichen Ende der Parkinsel.
67069 Ludwigshafen-Oppau
August von Parseval war ein Konstrukteur von Luftschiffen.
Die Parsevalstraße ist eine kurze Verbindungsstraße zwischen Kirchenstraße und August-Bebel-Straße.
67059 Ludwigshafen-Mitte
Pasadena (Kalifornien) ist eine Partnerstadt Ludwigshafens. Sie liegt am Fuß der San Gabriel Mountains in Kalifornien.
Die Pasadenaallee zweigt südwestlich von der Heinigstraße ab und führt von Norden auf den Hauptbahnhof Ludwigshafen zu.
67071 Ludwigshafen-Ruchheim
Pater Maximilian Kolbe (1941 im Stammlager des KZs Auschwitz ermordet) war ein polnischer Franziskaner-Minorit.
67067 Ludwigshafen
Die Malerin Paula Modersohn-Becker war eine der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus.
67063 Ludwigshafen
Paul Ehrlich war ein deutscher Chemiker und Arzt. Er gilt mit seinen Forschungen als Begründer der Chemotherapie und entwickelte als erster eine medikamentöse Behandlung gegen Syphilis. Außerdem war er beteiligt an der Entwicklung des Serums gegen Diphtherie. 1908 erhielt er zusammen mit Ilja Iljitsch Metschnikow den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Begründung der Immunologie.
67071 Ludwigshafen-Oggersheim
Paul Löbe war ein deutscher Politiker (SPD) und Reichstagspräsident.
67071 Ludwigshafen-Ruchheim
Paul Münch war ein Lehrer, der als Mundartdichter in der gesamten Pfalz bekannt wurde. Er wurde am 10. Dezember 1879 im alten Pfarrhaus in der Fußgönheimer Straße 13 in Ruchheim geboren.
67061 Ludwigshafen
Johann Heinrich Pestalozzi war ein Schweizer Pädagoge. Außerdem machte er sich als Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph sowie Politiker einen Namen.
67065 Ludwigshafen-Mundenheim
Die Pfarrer-Krebs-Straße führt im Norden von Mundenheim auf der Höhe des Heinrich-Böll-Gymnasiums nach Westen von der Saarlandstraße weg und endet an der Bahnlinie. An der Straße befinden sich die Josefspflege und die katholische St. Sebastianskirche.
Benannt ist die Straße nach dem katholischen Pfarrer Josef Anton Krebs, der 42 Jahre lang Pfarrer in Mundenheim war und die alte Kirche vergrößern ließ sowie die Josefspflege, ein Altersheim, gründete.
67071 Ludwigshafen-Oggersheim
Philipp Scheidemann war ein deutscher sozialdemokratischer Politiker und Publizist. Während der Novemberrevolution am 9. November 1918 verkündete Scheidemann von einem Fenster des Reichstagsgebäudes aus den Zusammenbruch des Deutschen Kaiserreichs und proklamierte die Deutsche Republik.
Die Philipp-Scheidemann-Straße ist eine Straße im Westen des Stadtteils Oggersheim, die nach Osten von der Walter-Rathenau-Straße fortgesetzt wird.
67061 Ludwigshafen
Benannt nach dem Bayrischen Kriegsminister Generalleutnant Siegmund von Pranckh. Er diente im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.
In der Pranckstraße befindet sich eine Seniorenresidenz und die Verwaltung der Wiederaufbaugesellschaft.
67063 Ludwigshafen-Hemshof
Die Prinzregentenstraße war früher eine bevorzugte Wohnlage. Heute ist sie eine Fußgängerzone, aus der viele Alteingesessene weggezogen sind, während viele türkische Migranten zuzogen.
Das Prinzregenten-Theater ist ein privat geführtes Theater, das 1977 gegründet wurde mit dem Ziel, die Pfälzer Mundart zu erhalten.
67071 Ludwigshafen-Ruchheim
Prüm ist eine Stadt in der Westeifel im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Franz von Falkenhayn

Franz Graf von Falkenhayn (* 17. November 1827 in Wien; † 7. September 1898 auf Gut Ottenschlag) war ein österreichischer Gutsbesitzer und Politiker und Forstmann.
Er entstammte dem alten meißnischen Adelsgeschlecht Falkenhayn und war der Sohn des k.u.k. Generals der Kavallerie Eugen Graf von Falkenhayn (1792–1853) und der Sternkreuzordensdame Karoline Gräfin Colloredo-Wallsee (1802–1835).
Falkenhayn war Gutsherr auf dem elterlichen Ottenschlag und auf Walpersdorf. Er war Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies, Ritter vom Orden der Eisernen Krone erster Klasse, k.u.k. Kämmerer, Geheimer Rat und Oberstleutnant. Zudem war er Präsident der Österreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuz. Er war von 1865 bis 1871 Abgeordneter des konservativen Großgrundbesitzes zum Landtag von Niederösterreich, 1867 kurzzeitig Reichsratsabgeordneter und anschließend erbliches Mitglied des Herrenhauses, das Oberhaus des Reichsrates. Als Obmann der forstlichen Landesversuchsstelle, Mitbegründer und langjähriger Vizepräsident des niederösterreichischen Forstschulvereins und Präsident des niederösterreichischen Forstvereins machte er sich einen über die Landesgrenzen hinaus bekannten Namen und erhielt zahlreiche ausländische Ehrungen.
In erster Ehe heiratete Falkenhayn am 24. Mai 1854 in München Eleonore Prinzessin zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Wallerstein (* 2. Mai 1834 in München; † 13. Juli 1856 in Wien), die Tochter des Prinzen Karl zu Oettingen-Oettingen auf Schloss Seyfriedsberg (1796–1871) (siehe auch: Haus Oettingen) und der Julia Gräfin von Dietrichstein-Proskau-Leslie (1807–1883) aus dem Haus der Reichsfürsten von Dietrichstein zu Nikolsburg. Prinzessin Eleonore starb nach der Geburt ihres einzigen Kindes Moriz (1856-nach 1930), des letzten Namensträgers dieser Familie und erbliches Mitglied des österreichischen Herrenhauses. In zweiter Ehe heiratete Falkenhayn am 3. März 1861 ebenfalls in München deren Schwester Anna Prinzessin zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Wallerstein (* 30. August 1840 in München; † 29. Oktober 1903 in Rittersfeld, Bezirk Sankt Pölten-Land).
Aus dieser Ehe stammte Tochter Maria Julia (1865–1956), die spätere Generalleiterin der von ihrer Vorgängerin Maria Teresia Ledóchowska gegründeten Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver. Maria Julia wurde zwei Tage nach ihrem Tod am 31. Mai 1956 auf dem Campo Santo Teutonico in Rom beigesetzt.

Private Equity

Private Equity (deutsch außerbörsliches Eigenkapital) ist eine Form des Beteiligungskapitals, bei der die vom Kapitalgeber eingegangene Beteiligung nicht an geregelten Märkten (Börsen) handelbar ist. Die Kapitalgeber können private oder institutionelle Anleger sein; häufig sind es auf diese Beteiligungsform spezialisierte Kapitalbeteiligungsgesellschaften.
Wird das Kapital jungen innovativen Unternehmen bereitgestellt, die naturgemäß ein hohes Risiko, aber auch entsprechende Wachstumschancen in sich bergen, so spricht man von Risikokapital oder Wagniskapital (englisch venture capital).
Für die Begriffe Kapitalbeteiligungsgesellschaft und Wagnisfinanzierungsgesellschaft werden häufig die Sprachkonstrukte Private-Equity-Gesellschaft (PEG) und Venture-Capital-Gesellschaft (VCG) verwendet.

Bei dieser Form des privaten Beteiligungskapitals wird oftmals auch vom sogenannten Risikokapital (oder Venture Capital) gesprochen. Eine Beteiligung zeichnet sich dabei durch die folgenden Punkte aus.
Ihre Berechtigung verdanken die Venture-Capital-Gesellschaften dabei vor allem dem Umstand, dass Unternehmensgründer in der Gründungsphase die zur Finanzierung nötigen Mittel häufig nicht durch ihr privates Vermögen aufbringen können. Kreditinstitute vergeben an junge Unternehmen wegen fehlender Sicherheitenstellung in der Regel keine Darlehen. Daher bietet diese Form der Kapitalbeschaffung eine Alternative zu traditionellen Finanzierungsformen.
Ebenso wie die Venture-Capital-Gesellschaften (VCG) sammeln auch die Private-Equity-Gesellschaften (PEG) finanzielle Mittel bei institutionellen Anlegern wie etwa Banken oder Versicherungen, in einigen Fällen auch direkt bei vermögenden Privatpersonen.
Die PEG suchen gezielt Unternehmen aus, deren Rendite/Risiko-Verhältnis günstig ist. Charakterisiert ist diese Situation zum einen dadurch, dass das ideale Zielunternehmen (Target) hohe und stabile Cashflows aufweist. Darüber hinaus sollte es über Markteintrittsbarrieren für potentielle Konkurrenten verfügen. Hinsichtlich seines Kapitalbedarfs für das laufende Geschäft bestehen keine größeren Ansprüche (etwa für Neuinvestitionen bzw. Forschung und Entwicklung).
PE-Transaktionen werden oft in Form eines Leveraged Buy Out (LBO) vollzogen. Darunter ist zu verstehen, dass die Beteiligung mit einem hohen Anteil an Fremdkapital realisiert wird. Selbst wenn die PEG finanzielle Eigenmittel gesammelt hat, wird sie für eine Beteiligung weitgehend Fremdkapital heranziehen. Die Erwartung des Erwerbers im LBO basiert auf dem sog. Leverage-Effekt. Durch den geringen Einsatz von Eigenmitteln lässt sich eine hohe – für die PEG attraktive – Eigenkapitalrentabilität erzielen, solange die Gesamtkapitalrentabilität höher ist als die Fremdkapitalzinsen. Voraussetzung ist, dass das Zielunternehmen einen ausreichend hohen freien Cashflow erwirtschaftet, mit dem die Verbindlichkeiten getilgt werden.
Dazu ein Beispiel
Für in PEG investierende Banken, Versicherungen, Pensionskassen, vermögende Privatleute oder amerikanische Privatuniversitäten sind Private-Equity-Fonds eine Möglichkeit, sich am Kapitalmarkt zu betätigen, ohne im Misserfolgsfall einzelner Investments finanziell in voller Höhe in Haftung genommen zu werden. Würden die Investoren direkt in die Targets investieren, hätten sie aufgrund des Eigenkapitalcharakters der Investition als Gesellschafter bei einem Misserfolg des Targets im äußersten Fall mit einem Verlust in voller Höhe des Investments zu rechnen. Durch die Diversifikation (Investition in verschiedene Targets) der PEG wird das Verlustrisiko auf alle Investoren des Fonds verteilt, so dass bei Ausfall einer Investition nur der anteilige Verlust auf den Investor entfällt, der zudem bei ansonsten positivem Verlauf der Investitionen der PEG durch Gewinne aus anderen Beteiligungen kompensiert wird. Die Vertrags- und Beteiligungsstrukturen einer PEG sind nicht öffentlich, so dass weder Investitionen noch Investoren nach außen bekannt sind. Es entfällt damit die soziale Kontrolle über die Erwartung an die Gesellschafter eines Unternehmens, ihre Gelder auch für den Fortbestand des Unternehmens über die Einlage hinaus zur Verfügung zu stellen (Nachschusskapital). Ggf. müssen Investoren aufgrund ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zum Schutz ihres kaufmännischen Rufes finanziell den Vollverlust ihres Investments hinnehmen und werden darüber hinaus gedrängt, durch Garantien oder Zahlungen den Fortbestand der Verlusttragenden Gesellschaft zu garantieren. Die Investoren erhalten bei den PEGs Anonymität und damit Schutz vor einer solchen finanziellen Haftung. Dies wird erkauft mit erheblichen Gebühren für das Fondsmanagement sowie durch überproportionale Erfolgsbeteiligungen zugunsten der Fondsinitiatoren.
Im Rahmen von sogenannten Management-Buy-Outs (MBO) werden etablierte Unternehmen oder Teile von ihnen durch das vorhandene Management übernommen. Da die einzelnen Manager i. d. R. nicht in der Lage sind, den Kaufpreis aufzubringen, wenden sie sich an Private-Equity-Gesellschaften. Diese beteiligen sich nach o. g. Modell an dem Unternehmen. Im Ergebnis sind damit PEG und Management gemeinsam an dem Unternehmen beteiligt, wobei das Management in der Regel günstigere Konditionen genießt und damit in der Regel schneller einen Kapitalgewinn erwirtschaften kann als die PEG.
Während Private-Equity-Firmen, die im Fachjargon auch als Financial Sponsors bezeichnet werden, sich im angloamerikanischen Wirtschaftsraum bereits seit mehr als 20 Jahren betätigen, sind diese Finanzinvestoren in den letzten Jahren auch stark zunehmend in Europa tätig.
Industrieunternehmen und Versicherungsgesellschaften werden zunehmend auf diesem Gebiet tätig. Da viele etablierte Gesellschaften nur institutionellen Investoren oder sehr vermögenden Privatpersonen offenstehen, bildet sich seit einigen Jahren auch ein Fonds-Segment für Kleinanleger heraus. Die meisten dieser sogenannten Retailfonds sind als geschlossene Fonds ausgelegt, die im Rahmen eines Dachfondskonzepts wieder in große Private-Equity-Fonds investieren, was jedoch zu einer doppelten Kostenstruktur führt.
Der weltweite Anteil von Private-Equity-Gesellschaften an Unternehmenskäufen lag im Jahr 2000 noch bei 3 Prozent. 2004 war er auf 14 Prozent angewachsen und hatte ein Volumen von 294 Milliarden Dollar erreicht. Um Käufe von sehr großen Konzernen vornehmen zu können, bilden die Private-Equity-Gesellschaften teilweise Bietergemeinschaften.
Infolge der Finanzmarktkrise ist Ende 2008 das Geschäft der Private-Equity-Gesellschaften auf ganzer Linie eingebrochen. 2009 betrug das Volumen der bekanntgegebenen Transaktionen in Deutschland nur noch 1,1 Mrd. Euro – ein Rückgang von mehr als 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Das Volumen der weltweit bekanntgegebenen Deals betrug im April 2009 nur noch 9 Mrd. USD, während es zwei Jahre zuvor, zur Hochzeit des Private-Equity-Booms, noch bei rund 120 Mrd. USD gelegen hatte.
In Deutschland ist Private Equity als Form der Beteiligungsfinanzierung in die öffentliche Kritik geraten. Angestoßen wurde die Diskussion Mitte 2005 dabei durch Franz Müntefering, der einen Vergleich mit „Heuschreckenschwärmen“ anstellte; hierbei hat sich die Bezeichnung „Heuschrecken“ allgemein als Metapher durchgesetzt. Hintergrund der Äußerung war die zu jenem Zeitpunkt stattfindende Übernahme der Firma Grohe aus Hemer.
Als Reaktion auf die Finanzmarktkrise hat die Europäische Kommission im Dezember 2010 die AIFM-Richtlinie (AIFM = Alternative Investment Funds Managers) verabschiedet. Ziel dieser Richtlinie ist unter anderem die Reglementierung von Private-Equity-Fonds und Hedge-Fonds. Die Richtlinie soll bis 2013 in allen europäischen Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden.

Parant Frères

Parant Frères war ein französischer Hersteller von Automobilen.

Das Unternehmen aus Neuilly-sur-Seine begann 1906 mit der Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Parant. 1907 endete die Produktion.
Im Angebot standen die Modelle 16/20 CV und 24/30 CV. Für den Antrieb sorgte ein Vierzylindermotor von Ballot. Die Motorleistung wurde mittels einer Kette auf die Hinterachse übertragen. Das Getriebe verfügte über drei Gänge.
Abeille | Accary | Ader | Ageron | Aiglon | Ajax | Alba | Albatros | Alcyon | Alda | Alliance | Alva | AM | Amédée Bollée | Ampère | Anglo-Sphinx | Antoinette | Ariane | Ariès | Arista | Arros | Ascot | Astahl | Aster | Audax | Austral | Auto Léger | Auto Pratique | Auto-Poney | Automobilette | Automoto | Autorette | Bailleau | Baillereau | Bailleul | Barré | Barriquand-Schmitt | Baudouin-Radia | BB | Béatrix | Beaumont | Bébé | Bédélia | Bekka | Bellanger | Berliet | Berthier | Besseyre et Rayne | Bignan | Blondel-Crépin | Bolide | Bondis | Borderel-Cail | Boty’s | Boyer | Bozier | Brasier | Breese | Breguet | Brillié | Brouhot | Bruneau | Buat | Buchet | Burlat | Busson | Busson-Bazelaire | Busson-Dedyn | Cambier | Caplet | Cardina | Cardinet | CAT | Celtic | Certain | César | CGV | Chaboche | Chambon | Chameroy | Champrobert | Charlon | Charron | Chenard & Walcker | Chenu | CID | Civelli de Bosch | CLC | Clem | Clément-Bayard | Clesse | Cognet de Seynes | Cohendet | Coignet | Coll-Habert et Sénéchal | Contal | Cornilleau | Cornilleau & Sainte-Beuve | Cornu | Corre | Corre-La Licorne | Corre-Le Cor | Côte | Cottereau | Cottin & Desgouttes | Coudert | Couverchel | Créanche | Crespelle | Culmen | Cupelle | CVR | Darracq | De Bazelaire | De Dietrich | De Dion-Bouton | De la Myre-Mory | De Salvert | Decauville | Deckert | Delacour | Delage | Delahaye | Delaugère & Clayette | Delaunay-Belleville | Delta | Demeester | Deschamps | Desgouttes | Dewald | Dexter | DFP | Diamant | Diederichs | Dinin | Dolorès | Dorey | Doriot-Flandrin | Dragon | DSPL | DSR | Duhanot | Dumont | Dupressoir | Éclair | Elburn-Ruby | Électromotion | Elva | Emeraude | ENV | Épalle | Eudelin | Eureka | EVM | Excelsior | Express | FAL | Farcot et Olivier | Féron et Vibert | Fidélia | FL | Flying Star | Fouillaron | Fournier | Fox | Frangar | Gabriel | Gallia Electric | Galliot | Garcin | Gardner-Serpollet | Gauthier | Gautier | GEM | Georges Roy | Georges Ville | GEP | Gignoux | Gillet-Forest | Girardot | Gladiator | Gnome | Gobron | Gracile | Grégoire | Griffon | Grousset | Guerry et Bourguignon | Guilick | Guillemin | Guillierme | Guy | Hammond Mouter | Harding | Harlé et Cie | Hautier | Hedea | Helbé | Henriod | Hérald | Herdtlé-Bruneau | Héres | HK | HL | Home | Horse Shoe | Hotchkiss | HP | Huffit | Hugot & Pecto | Hurtu | Ibis | Ispano-Francia | Ivry | Jack Enders | Jean Bart | Jeantaud | Jou | Jouve | JP | Knap | Koechlin | Kriéger | L & B | L’Ardennaise | L’Autovapeur | L’Élégante | La Buire | La Durance | La Flèche | La Fleur des Champs | La Fleurantine | La Française | La Gauloise | La Gazelle | La Joyeuse | La Minerve | La Mouette | La Nef | La Perle | La Ponette | La Roulette | La Torpille (1907–1923) | La Torpille (1912–1913) | La Trotteuse | La Va Bon Train | La Valkyrie | La Violette | Labor | Lacoba | Lacoste & Battmann | Lacour | Lambert | Laurent | Lavie | Le Gui | Le Métais | Le Zèbre | Leda | Legrand | Legros | Léon Bollée | Léon Dussek | Léon Laisne | Lepape | Leroy | Lespinasse | Leyat | Lion-Peugeot | LM (1911–1915) | LM (1913) | Lorraine-Dietrich | Louet | Louvet | Luc Court | Lunant | Lurquin-Coudert | Lutèce | Luxior | Magali | Mahout | Majola | Manon | Marbais & Lasnier | Marie de Bagneux | Marot-Gintrac | Marvel | Mascot | Mass | Mendelssohn | Mercédès-Électrique | Mercédès-Mixte | Métropolitaine | MGP | MGR | Mieusset | Mildé | Mildé-Gaillardet | Minima | Miolans | Mira | Molle | Mom | Monet et Goyon | Monnier | Montier | Moreny | Morisse | Mors | Motobloc | Mozota | Mutel | Nardini | Niclausse | Noël | Nordenfelt | Obus | Onfray | Orel | Otto | Ours | Panhard & Levassor | Papillon | Parant | Parent | Passy-Thellier | Pax | Petit | Peugeot | Phénix | Philos | Pierre Roy | Pierron | Pilain | Pivot | Ponts Moteurs | Porthos | Poupée | Prima | Prod’Homme | Prosper-Lambert | Prunel | Quentin | Rabœuf | Radia | Rebour | Regina | Regner | Reinhard | Renault | Reyrol | Rip | Rivierre | Robinet | Rochet | Rochet-Schneider | Rolland-Pilain | Ronteix | Rossel | Roussel | Rousson | Ruby | SAF | Sage | Saïga | Sanchis | Sautter-Harlé | SCAP | SCAR | Scott | SEM | Sidéa | Sigma | Simplicia | Sinpar | Sizaire-Berwick | Sizaire-Naudin | Souriau | Sphinx | Sphinx-Globe | SPMA | Stabilia | Stimula | Suère | Sultane | Super | Svelte | SVP | TAM | Terrot | Th. Schneider | Thieulin | Thomson | Tony Huber | Tourand | Tribet | Truffault | Tuar | Turcat-Méry | Turgan-Foy | Tweenie | Ultima | Ultramobile | Underberg | Unic | Ursus | Utilitaire | VATE | Vauzelle | Védrine | Vermorel | Vinot & Deguingand | Violet-Bogey | Vulpès | Wacheux | Werner | Westinghouse | Weyher et Richemond | Zeddeco | Zedel | Zénia | Zénith

Horst Stadlmayr

Horst Stadlmayr (* 18. Februar 1927 in Linz; † 18. Juni 1998 ebenda) war ein österreichischer Kulturmanager und erster künstlerischer Leiter des Linzer Brucknerhauses.

Nach Abschluss des Studiums der Veterinärmedizin (Dr.med.vet.) in Wien trat er als Amtstierarzt in den Linzer Magistratsdienst ein. Bereits während seiner Studienzeit entdeckte er seine Liebe zur Musik. Seit Mitte der 1950er-Jahre war Stadlmayr als freier Mitarbeiter der OÖN im Ressort Kultur, Film, Reise und Sport tätig. Von 1967 bis 1985 war er SPÖ-Gemeinderat in Linz. 1967 begann sein siebenjähriges Engagement für den Verein zur Errichtung des Brucknerhauses. Seit der Gründung der Linzer Veranstantaltungsgesellschaft (LIVA) 1971 war er bis 1987 deren Geschäftsführer. Seit der Eröffnung des Linzer Brucknerhauses 1974 war er bis 1987 dessen künstlerischer Leiter. Er war ferner für die Eröffnung der zur LIVA gehörenden Linzer Sporthalle 1974 und der Tennishalle 1976 verantwortlich. Stadlmayr initiierte die Einführung des Brucknerfestes 1974, die Gründung des Anton Bruckner Institut Linz und gemeinsam mit Hannes Leopoldseder die Einführung der Ars Electronica 1979.
Stadlmayr starb am 18. Juni 1998 in Linz.

Badus

Nordflanke des Piz Badus vom Pazolastock aus gesehen.
Der Badus oder Six Madun (rätoromanisch Piz Badus) ist ein Berg in der Gotthard-Gruppe. Über seinen Gipfel auf 2’928 m ü. M. führt die Kantonsgrenze zwischen Graubünden und Uri. Er gilt als Hausberg der Gemeinde Tujetsch. Aufgrund seiner geografischen Lage ist er trotz seiner mässigen Höhe ein hervorragender Aussichtsberg mit Fernblicken mehreren grossen Massiven der Schweizer Alpen.

Der Berg liegt auf der Wasserscheide zwischen dem Vorderrhein und der Reuss. Nach Westen fällt der Six Madun über 1000 Meter steil zum Unteralp-Tal mit Unteralpreuss ab. An seinem nordöstlichen Abhang liegt der Tomasee, der als die offizielle Quelle des Rheins gilt. Nord- und Ostflanken werden vom Rein da Tuma entwässert, südlich davon schliesst sich das vom Rein da Maighels durchflossene Val Maighels an.
Nach dem südöstlich vorgelagerten Piz Tagliola (2’708 m ü. M.) fällt der Berg zum Lolenpass (Pass Tagliola, 2’399 m ü. M.) ab, der südlich vom Schwarzberg (Piz Nair, 2’764 m ü. M.) flankiert wird. Im Norden geht der Six Madun in den Älpetligrat über, dessen höchste Erhebung der Piz Tuma (2’784 m ü. M.) bildet. An diesen schliessen sich der Rossbodenstock (2’836 m ü. M.) und der Pazolastock (Piz Nurschalas, 2’740 m ü. M.) an, bevor der Höhenzug zum Oberalppass abfällt.
Badus stammt vom rätoromanischen badar für „achten“, „beobachten“, „schief stehen“, „sich neigen“ ab, das wiederum vom lateinischen batare für „offenstehen“ abstammt. Davon bildete sich das Adjektiv badus für „steil“, „abschüssig“.
Six Madun beinhaltet das frankoprovenzalische Wort Six, das im Wallis verbreiteter ist und plural zu sec ist, was „dürr“ heisst, ursprünglich für „trockene Abhänge“. Madun ist eine Ableitung vom surselvischen Wort meida für „grosser Heuschober“, das vom lateinischen Wort meta für „Säule“ abstammt.
Die Erstbesteigung erfolgte im August des Jahres 1785 durch die beiden Padres Placidus a Spescha und Fintan Birchler, von denen aber nur Placidus bis zum Gipfel hochstieg. Der Mönch Placidus a Spescha war ein aktiver Alpinist, der viele Erstbesteigungen in der Surselva unternommen hatte.
Blick vom Badus in Richtung Piz Borel und Maighelsgletscher
Blick vom Badus in Richtung Unteralptal und Andermatt
Gipfelkreuz des Badus mit Panorama

Sprachführer

Ein Sprachführer ist ein zweisprachiges Handbuch mit Vokabeln und geläufigen Redewendungen sowie deren Übersetzung, das vor allem Touristen bei Reisen in fremdsprachige Länder helfen soll, sich zu verständigen und einfache Alltagsgespräche zu führen.

Zumeist nach thematischen Gesichtspunkten in einzelne Kapitel wie Zwischenmenschliches, Essen und Trinken, Beim Arzt, Einkaufen etc. organisiert, enthält ein Sprachführer neben leichten Aussprachehilfen darüber hinaus oft hilfreiches Hintergrundwissen zu Kultur und Gepflogenheiten des Reiselandes, sowie ein typischerweise 1000–2000 Wörter umfassendes Reisewörterbuch, von der eigenen in die Fremdsprache. Auch eine prägnante Kurzgrammatik und ein Sachregister zum schnellen Auffinden einer gesuchten Gesprächssituation findet sich häufig. Generell zeichnet sich ein Sprachführer durch eine hohe Übersichtlichkeit und praktikable, zuweilen farblich unterstützte Strukturierung aus, mit der Zielsetzung, möglichst schnell und einfach eine zweckorientierte, wenn auch rudimentäre Kommunikation für den der Sprache nicht (oder nur unzureichend) mächtigen Reisenden zu ermöglichen. Gerade zu diesem Zweck finden sich zu typischen Fragen vereinzelt auch verschiedene Antwortmöglichkeiten in der Sprache des Reiselandes mit Übersetzung abgedruckt, mittels welcher Einheimische sich durch Lesen und Daraufdeuten in gewissem Maße mitteilen können. Ergänzendes Audiomaterial soll oft Aussprache- und Verständniskompetenz fördern.
Die althochdeutschen Kasseler Glossen (Anfang 9. Jahrhundert) und Pariser Gespräche (10. Jahrhundert, auch Altdeutsche Gespräche genannt) werden in der Forschung oft als eine Art frühe deutsch-romanische Sprachführer gedeutet, da sie alltägliche Redewendungen mit umgangs- und sprechsprachlichen Merkmalen wie Wortverschleifungen oder Ellipsen und sogar Beschimpfungen auflisten.
Älteste Sprachführer in Deutschland sind im VD 17 für die ersten Jahre des 17. Jahrhunderts nachgewiesen. Dazu zählen beispielsweise:
Die englische Komikergruppe Monty Python hatte einen Sprachführer mit falschen Übersetzungen in zwei Sketchen ihrer Comedy-Show Monty Python’s Flying Circus (Folge 25, 1970) zum Thema.

Dorfkirche Maria Magdalena (Griesheim)

Die Dorfkirche Maria Magdalena steht im Ortsteil Griesheim in der Gemeinde Ilmtal im Ilm-Kreis in Thüringen.

Auf einer westlich des Dorfes liegenden Anhöhe befindet sich die Dorfkirche. Von hier übersieht man das Ilmtal bis zu dem östlichen liegenden Weststadtrand von Stadtilm.
Die Dorfkirche Maria Magdalena wurde erstmals 1119 urkundlich erwähnt, das Dorf Griesheim hingegen am 1. April 1089. Seit 1133 sind Herren von Griesheim genannt, die auch Stifter der Kirche waren. Sie waren unabhängige Lehnsherren der Grafen von Schwarzburg und erbauten auf dem Kirchberg einst die Burg.
Diese Kirche ist eine der schönsten und ältesten Kirchen Thüringens. Ab 1533 führten die Schwarzburger die Reformation ein. Damit war Griesheim evangelisch. Seine heutige Gestalt erhielt das Gotteshaus nach einigen Um- und Ausbauten im 17. Jahrhundert. Die ursprünglich turmlose romanische Kirche mit Torbogenfeldern wurde zu einer Chorturmkirche umgewandelt. 1673 fand eine umfangreiche Sanierung statt und im 18. Jahrhundert wurde der Chorraum verändert.
Die Kunstgeschichte ordnet den Bau in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts ein. Die Portaltympana weisen auf eine Verwandtschaft zum Kloster Paulinzella hin. Chor und Schiff bilden einen einheitlichen Baukörper. Im Inneren verbindet ein Triumphbogen Schiff und Chor. Ein weiterer gedrückter Bogen ist im Chor zu sehen. An der Nordseite des Polygons ist eine Sakramentennische erhalten. Im 17. Jahrhundert wurde das Kirchenschiff barock überformt. Ein barocker Altar zeigt eine Kreuzigungsgruppe mit Jesus, Maria und Johannes aus dem 15. Jahrhundert. Die Kanzel ruht auf einer Moser-Figur mit zehn Geboten aus dem Jahr 1625, zwei Emporen und eine Brettertonne aus dem Jahr 1673. Außen an der Kirche erinnern Gräber und Gedenksteine an Opfer der Kriege.
50.75292511.039861Koordinaten: 50° 45′ 10,53″ N, 11° 2′ 23,5″ O

Charles Colson

Charles Wendell „Chuck“ Colson (* 16. Oktober 1931 in Boston, Massachusetts; † 21. April 2012 in Falls Church, Virginia) war ein US-amerikanischer Jurist und Politiker (Republikanische Partei). Er fungierte in den Jahren 1969 bis 1973 als Hauptberater für den US-Präsidenten Richard Nixon und war einer der sieben Nixon-Berater, die wegen der Watergate-Affäre zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.

Colson wuchs in Boston auf, sein Studium der Rechtswissenschaft an der Brown University und der George Washington University schloss er mit Auszeichnungen ab. Von 1953 bis 1955 diente er bei den Marines. Er war verheiratet und hatte vier Kinder.
Im November 1969 wurde er zum Sonderberater des Präsidenten für Fragen der Öffentlichkeitsarbeit (Special Counsel to the President for Public Liaison) ernannt; diesen Posten hatte er bis zum März 1973 inne. Als „Vollstrecker“ Präsident Nixons bekannt, konnte dieser immer mit Colsons Unterstützung rechnen, wenn es darum ging, ein gewünschtes politisches Ziel zu erreichen. Bezeichnend war seine bedingungslose Loyalität zum Präsidenten im Hinblick auf dessen politische Ziele.
Als er im Verlauf der Watergate-Affäre vor der Verhaftung stand, gab ihm ein Freund das Buch Pardon, ich bin Christ von C. S. Lewis, das ihn nach seiner Autobiografie zu einem evangelikalen Christen bekehrte. Karikaturen in verschiedenen Tageszeitungen der Vereinigten Staaten, sowie in Magazinen wie Newsweek und Time zogen seine Entscheidung ins Lächerliche und bezeichneten sie als zynischen Schachzug, um sein Strafmaß zu reduzieren. Im Verlauf der Untersuchungen in die Watergate-Affäre verwickelt, stimmte er 1974 freiwillig zu, den Tatbestand der Rechtsbeugung in dieser Angelegenheit nicht zu bestreiten und wurde zu ein bis drei Jahren Gefängnis verurteilt. Den Hauptteil seiner Haftstrafe verbrachte er in der Vollzugsanstalt Maxwell in Alabama. 1976 wurde er aus der Haft entlassen.
Nach seiner Entlassung gründete Colson die gemeinnützige Organisation Prison Fellowship, die sich um das geistliche, moralische, soziale und körperliche Wohl von Gefängnisinsassen, ehemaligen Gefängnisinsassen und deren Familien kümmert. In diesem Rahmen fallen ihm Verdienste um die Entlassung von Elizabeth Morgan aus der Haft zu. In den USA gibt es durch die Organisation 1300 Programme in Vollzugsanstalten. In diesem Zusammenhang arbeitet sie mit 7.700 Kirchen und 14.000 Freiwilligen zusammen. Prison Fellowship ist in 110 Ländern aktiv.
Zu seinen Erfolgen gehörte die Gründung von Justizvollzugsanstalten, die auf dem christlichen Glauben beruhen und deren Insassen um eine Verlegung in ein entsprechendes Gefängnis gebeten hatten. Ihm unterstanden außerdem eine Vielzahl von Sendern, in denen Kernfragen des Zeitgeschehens vom Standpunkt des evangelikalen Protestantismus aus behandelt werden. Sein schriftstellerisches Schaffen bestand aus mehr als 20 Publikationen, deren Erträge aus Autorenrechten seiner Stiftung zufließen.
Im Oktober 2002 unterzeichnete Colson, neben weiteren prominenten amerikanischen evangelikalen Führern einen offenen Brief (Land letter) an Präsident Bush, der eine Argumentation zugunsten einer präventiven Invasion des Irak als Empfehlung eines Kampfes für eine gerechte Sache umriss.
Er starb im April 2012 an einer Hirnblutung.
Die Geschichte um Colsons Beratertätigkeit im Weißen Haus, seine Bekehrung zum Christentum sowie seinen Gefängnisaufenthalt wurden 1978 von Irving Rapper unter dem Titel Born again verfilmt. Die Rolle des Charles Colson übernahm Dean Jones, seine Frau Patty wurde von Anne Francis verkörpert. Ex-Senator Harold Hughes spielte seine Rolle selbst. Der Film ist stark von der christlichen Botschaft geprägt und im deutschsprachigen Raum unter dem Titel Der Berater erhältlich.